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Wie funktioniert eine Hyposensibilisierung?

Die Hyposensibilisierung erzeugt im Körper eine Toleranz gegen die Allergie-Auslöser. Dazu spritzt der Arzt über Jahre hinweg wöchentlich bis monatlich kleine Mengen der Allergie-Auslöser in den Oberarm.

Diese Behandlung dauert in aller Regel drei bis fünf Jahre. Der Patient erhält vom Arzt erst wöchentlich, später monatlich Spritzen, die Allergie-Auslöser in winzigen Mengen enthalten. Jede Woche steigert der Arzt die Dosierung. Damit gewöhnt sich der Körper langsam an die steigende Belastung und entwickelt eine Toleranz. Ziel ist, dass der Mensch auf die natürlich vorkommenden Allergie-Auslöser am Ende der Therapie nicht mehr reagiert und der Heuschnupfen ausbleibt.

Die Hyposensibilisierung wenden Ärzte bevorzugt bei Kindern und jüngeren Erwachsene an, seltener bei älteren Menschen. Eine Behandlung wird vor allem bei starkem Heuschnupfen auf Pollen empfohlen, aber auch bei Milben-Allergie und seltener bei Tier-Allergien. Wahrscheinlich kann die Hyposensibilisierung die Entwicklung eines Asthmas verhindern oder verzögern. Der Patient sollte sich vor Beginn der Therapie den zeitlichen Aufwand klarmachen und die Behandlung keinesfalls unterbrechen. Speziell für Pollen-Allergiker gibt es auch eine Kurzzeit-Therapie, die mit nur sechs bis sieben Spritzen auskommt.

Verwendete Literatur

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Letzte Änderung: 27.08.2003