Was ist Bluthochdruck?
In den Blutgefäßen muss ein gewisser Druck vorhanden sein, damit das Blut durch die Gefäße fließen kann. Dieser "Blutdruck" wird weiter unterteilt in "Diastole" und "Systole".
Wenn das Herz sich mit Blut füllt, spricht
man von der Diastole, wenn es sich zusammenzieht und das Blut in
den Körperkreislauf pumpt, von Systole. Da das Herz kräftiger
pumpen als sich füllen kann, ist der Druck in der Systole größer.
Der systolische Blutdruck beträgt bei einem gesunden Erwachsenen
etwa 110 bis 130 mmHg, der diastolische 70 bis 85 mmHg. Ist der
Blutdruck dauerhaft zu hoch, spricht man von Hypertonie.
Der Druck im Autoreifen oder der Luftdruck
wird in Einheiten wie Bar oder Pascal angegeben. Früher hat man
den Blutdruck mit Hilfe einer langen Quecksilbersäule gemessen.
Der Druck pumpte das flüssige Metall mit dem chemischen Symbol
Hg nach oben und der Arzt konnte den Wert in Millimetern
ablesen. Deshalb ist in Deutschland auch heute noch die
Maßeinheit für den Blutdruck mmHg, Millimeter-Quecksilber.
Verwendete Literatur
mba
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