Wie wird der Blutdruck eingeteilt?
Früher galt die Faustregel "Lebensalter + 100 = systolischer Blutdruck". Diese Regel ist zwar einfach, aber zu ungenau. Heute unterteilt man nicht nur in Normal- und Hypertoniebereich.
Die Grenzwerthypertonie und zusätzliche Schweregrade ergänzen die
Einteilung und ermöglichen eine bessere Beschreibung und eine
angepasstere Therapie.
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Einteilung
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systolisch
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diastolisch
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Normalbereich
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Optimal
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< 120
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< 80
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Normal
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< 130
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< 85
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Hoch-normal
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130 - 139
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85 - 89
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Hypertoniebereich (nach Hochdruckliga)
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Grad 1 (mild)
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140 - 179
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90 - 104
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Grad 2 (mittelschwer)
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180 - 209
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105 - 114
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Grad 3 (schwer)
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> 210
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> 115
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Bluthochdruck ist
eine weitverbreitete, schleichende Krankheit. Sie wird als
"silent killer", als leiser Mörder bezeichnet, weil
viele Betroffene gar nicht wissen, dass sie erkrankt sind. Es tut
nicht weh, an Hypertonie zu leiden. Sieben von zehn Patienten mit
krankhaft erhöhtem Blutdruck sind unzureichend oder gar nicht
behandelt.
Etwa 15 Prozent
aller Erwachsenen haben bei Gelegenheitsmessungen leicht erhöhte
Werte im Bereich Schweregrad I. Bei etwa der Hälfte dieser
Personen normalisiert sich der Blutdruck während weiterer
Beobachtung. Bei etwa 15 Prozent der Patienten entwickelt sich
innerhalb von drei bis fünf Jahren eine mittelschwere oder
schwere Hypertonie.
Verwendete Literatur
mba
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