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Welche Ursachen und Risikofaktoren gibt es für Bluthochdruck?

Stress, Genussgifte, falsche Ernährung, Hormonstörungen, Erbfaktoren können Ursachen für Bluthochdruck sein. Meist ist die Ursache aber unbekannt.

An der Blutdruckregulation sind einige Hormone, das Nervensystem, das Herz und die Nieren beteiligt. Koordiniert werden sie von verschiedenen Zentren im Gehirn.

Die Höhe des Blutdrucks schwankt im Laufe des Tages. Nach dem morgendlichen Anstieg gibt es über Mittag einen Abfall und dann bis Abend wieder eine Erhöhung. In der Nacht folgt wieder ein Abfall. Auch körperliche und psychische Faktoren nehmen einen Einfluss auf den Blutdruck. Der höhere systolische Blutdruck ist stressabhängiger als der untere. Selbst die Aufregung bei der Messung in der Arztpraxis kann den Blutdruck steigen lassen.

Das Risiko, bei Bluthochdruck einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden, kann bis zu 30 Prozent betragen. Folgende Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • Höhe des Blutdruckes
  • Anzahl der Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht
  • Gleichzeitige Erkrankung an Diabetes (Zuckerkrankheit)
  • Schäden an Organen, die durch hohen Blutdruck verstärkt werden können. Beispielsweise Nierenschäden, Herz- oder Gefäßerkrankungen
  • Bereits eingetretene Folgeschäden wie nachlassende Herzkraft, Augenerkrankungen u.a.

Je höher der Blutdruck ist, je mehr Risikofaktoren vorhanden sind und je größer der bereits angerichtete Schaden ist, desto größer ist das Risiko einen Herzinfarkt oder eine Gefäßkrankheit zu erleiden.

Verwendete Literatur

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Letzte Änderung: 27.08.2003