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Allgemeines zum Magen und seinen Erkrankungen

Hinter Magen-Darm-Beschwerden können die unterschiedlichsten Ursachen stecken. Halten sie mehrere Tage an oder machen sie sich aus unerfindlichem Grund immer mal wieder bemerkbar, sollten sie vom Arzt abgeklärt werden.

Die Tatsache, dass Arzneimittel gegen Magen-Darm-Beschwerden zu den häufigsten Medikamenten gehören, die in der Apotheke für die Selbstbehandlung verlangt werden, lässt darauf schließen, dass viele Bundesbürger zumindest ab und zu an krankhaften Magensymptomen leiden.

Völlegefühl, Aufstoßen und Magendrücken haben die Einen, Blähungen, Krämpfe, Verstopfung oder Durchfall die Anderen. Art und Weise der Beschwerden in der Leibesmitte sind von Patient zu Patient verschieden. Treten die Symptome regelmäßig auf, ist das vermeintlich harmlose Magen-Darm-Problemen nichts mehr für die Selbstbehandlung. Magenerkrankungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Und die gilt es, beim Arzt ausfindig zu machen, um Komplikationen wie ein Magengeschwür oder -krebs gar nicht erst entstehen zu lassen.

Welche Rolle spielt die Magensäure?

Der Magen verarbeitet Tag für Tag alles, was der Mensch zu sich nimmt. Dazu produziert die Magenschleimhaut täglich zwei bis drei Liter Magensaft, mit dem der Speisebrei kräftig durchmischt wird. Der Magensaft ist extrem sauer, da er hauptsächlich aus Salzsäure besteht. Diese ist so stark, dass sie selbst Metall zerfressen kann und von (fast) jedem ungebetenen Gast wie Bakterien oder Parasiten nicht viel übrig lässt.

Die Magenwand ist durch eine Schleimschicht vor den Angriffen der aggressiven Säure gut gefeit, die Zellen in Speiseröhre und Dünndarm sind es nicht und deshalb darauf angewiesen, dass sie mit dem ätzenden Saft möglichst nicht in Berührung kommen. Ansonsten drohen Beschwerden.

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Letzte Änderung: 25.02.2003