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Wie diagnostiziert der Arzt Magenkrankheiten?

Keine Angst: Das Schlauchschlucken ist nicht immer zur Diagnose einer Magenerkrankung erforderlich. Obgleich diese Methode sehr sicher ist. Was der Arzt sonst noch tun kann, lesen Sie hier.

Magenbeschwerden können mehr sein als leichte Befindlichkeitsstörungen – besonders dann, wenn sie immer wieder kommen oder über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben. Man sollte deshalb zum Arzt gehen, wenn

  • die Beschwerden langer als zwei bis drei Wochen anhalten.
  • man dagegen ständig Medikamente aus der Apotheke einnehmen muss.
  • man immer wieder die gleichen Symptome hat, zum Beispiel mehr als zehnmal im Monat.

Die genaue Diagnose gehört in die Hand eines Facharztes, also eines Gastroenterologen.

Wie diagnostiziert der Arzt Sodbrennen?

Vor allem die Schilderungen des Patienten, in welchen Situationen Sodbrennen auftritt, bringen den Arzt auf die richtige Spur. Dennoch müssen andere Erkrankungen mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Denn so machen beispielsweise ein Herzinfarkt oder eine Angina pectoris mit ähnlichen Symptomen wie Sodbrennen auf sich aufmerksam.

Ist sich der Arzt mit seiner Diagnose nicht sicher, kann er weitere Untersuchungen durchführen. Zum Beispiel:

  • Das Messen des Säurespiegels an verschiedenen Stellen der Speiseröhre über einen ganzen Tag. Dazu wird eine kleine Sonde durch die Nase bis in Magennähe geschoben.
  • Eine Magenspiegelung, die auch als Gastroskopie bezeichnet wird, verschafft auch einen direkten Einblick über die Beschaffenheit der Speiseröhre.

Wie diagnostiziert der Arzt eine Gastritis und Ulcera?

Auch wenn sich H. pylori gut versteckt, können ihn Mediziner einwandfrei diagnostizieren. Die sicherste Untersuchungsmethode ist die Gastroskopie, die Magenspiegelung. Das "Schlauchschlucken" ist zwar etwas unangenehm, dauert aber nur ein paar Minuten. Dafür kann der Arzt zweifelsfrei feststellen, ob sich H. pylori im Magen eingenistet und wie weit er der Magenschleimhaut schon zugesetzt hat. Andere Untersuchungsmethoden wie der Atemtest, Stuhl- oder Bluttest sind zwar angenehmer für den Patienten, aber über den Zustand des Magens, ob sich etwa eine Gastritis oder ein Geschwür breit gemacht hat, geben sie keine Auskunft.

Wie diagnostiziert der Arzt einen Reizmagen?

Der Reizmagen ist eine Ausschlussdiagnose, das heißt, der Arzt muss zunächst abklären, ob nicht ernste Erkrankungen die Symptome hervorrufen. Dazu kann er folgende Untersuchungsmethoden einsetzen:

  • Die sorgfältige körperliche Untersuchung und die Schilderung des Patienten geben erste Hinweise.
  • Laboruntersuchungen wie der Nachweis bestimmter Elektrolyte, der Leber- und Pankreasenzyme, Blutzucker oder Stuhluntersuchung.
  • Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes
  • Magenspiegelung auf Zellveränderungen
  • In Ausnahmefällen spezielle diagnostische Verfahren wie Computertomographie

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Quelle: wolf

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Letzte Änderung: 24.02.2003