Welche Folgen können die allergischen Hauterkrankungen haben?
Neurodermitiker erkranken oftmals auch an Asthma und Heuschnupfen. Die Nesselsucht kann lebensbedrohliche Schwellungen im Gesicht und Ohnmachten nach sich ziehen.
Kontaktallergie
Sie kann zur Berufsunfähigkeit führen.
Neurodermitis
Weil die trockene Haut ein Leben lang
bestehen bleibt, entwickeln 25 bis 50 Prozent der Kinder im
Erwachsenenalter ein irritatives-toxisches Kontaktekzem der
Hände. Wegen der ererbten Allergie-Bereitschaft ist auch das
Risiko für weitere Allergien stark erhöht: 50 bis 75 Prozent der
Neurodermitiker erkranken im Laufe ihres Lebens an allergischem
Heuschnupfen oder Asthma! Manche jungen Erwachsenen leiden unter
einer Neurodermitis, die die Augenlider und die Hornhaut befällt.
Bei etwa fünf Prozent der Fälle kommt es dabei zur Trübung der
Augenlinse. Umso wichtiger ist es, dass erblich belastete Kinder
von Geburt an ein Vorbeuge-Programm durchlaufen.
Nesselsucht
Ernste Komplikationen sind Schwellungen im
Gesicht mit Spannungsgefühl, Lid-, Kehlkopf- oder
Zungenschwellungen (Angioödem, Quincke-Ödem). Auch eine
lebensbedrohliche Ohnmacht kann folgen. Dabei bricht der
Kreislauf zusammen (Anaphylaxie). Solche Reaktionen sind zum
Beispiel bekannt durch Kälte (Sprung ins Wasser) und
Nahrungsmittel. Eine Nesselsucht kann außerdem eine
Begleiterscheinung oder ein Vorboten sein für die Erkrankungen
systemischer Lupus erythematodes, die rheumatoide Arthritis und
sehr selten auch für eine Krebs-Erkrankung.
Verwendete Literatur
TSCH
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