Wie diagnostiziert der Arzt die allergischen Hauterkrankungen?
Dem Arzt stehen verschiedene Allergietests zur Verfügung: Pflaster-, Rast-, Intrakutan- und Pricktest. Nahrungsmittel-Allergien werden per Suchdiät und Provokation mit dem Nahrungsmittel nachgewiesen.
Kontaktekzem
Beim Epikutan-Test klebt der Arzt mehrere
Pflaster auf den Rücken des Patienten. Unter den Pflaster sind
verschiedene Allergie-Auslöser aufgebracht. Nach ein bis drei
Tagen kontrolliert der Arzt, ob eine Allergie auf einen oder
mehrere Auslöser besteht.
Neurodermitis
Der Arzt kann den Gesamt-IgE im Blut
bestimmen. Ist er erhöht, spricht das für eine Atopie. Bei
Verdacht auf eine bestehende Allergie kann der Arzt einen Prick-,
Intrakutan-Test oder RAST-Test durchführen.
Nesselsucht
Bei der akuten Form liefern Hauttests
(Prick- oder Intrakutan-Test) nützliche Ergebnisse. Wenn der
Patient ein Antihistaminikum einnimmt oder die Reaktion auf den
Allergie-Auslöser extrem stark ausfällt (Gefahr der Ohnmacht),
kann ein Test an der Haut nicht durchgeführt werden. Dann testet
der Arzt mit dem RAST-Test.
Neurodermitis und Nesselsucht
Besteht der Verdacht auf eine
Nahrungsmittel-Allergie, hilft zur Aufklärung eine Suchdiät. Der
Patient isst eine Zeitlang nur gekochte Kartoffeln oder Reis und
trinkt schwarzen Tee. Unter dieser Diät müssen die
Hauterscheinungen abklingen. Danach werden allmählich andere
Nahrungsmittel wieder gegessen und beobachtet, wann ein Ausschlag
erneut auftritt. Ein Provokations-Test kann angeschlossen werden:
Der Patient isst unter ärztlicher Aufsicht (!) das Nahrungmittel,
das in Verdacht steht.
Alternativ führt der Patient ein Ernährungs-
und Symptomtagebuch.
Verwendete Literatur
TSCH
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