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Welche Arzneistoffe werden gegen allergische Hauterkrankungen eingesetzt?
Die Behandlung der Neurodermitis im akuten Schub und in der chronischen Phase wird erklärt, ebenso die Therapien bei Nesselsucht und Kontaktekzem.
Folgende Arzneistoffgruppen werden
angewendet:
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Antihistaminika: Sie blockieren die Wirkung des
Botenstoffs Histamin.
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Glucocorticoide: Sie unterbrechen den Teufelskreis von
Allergie und Entzündung.
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Bufexamac: Hemmt Entzündungen und Juckreiz. Es wirkt
bei weitem nicht so stark wie die Glucocorticoide.
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Polidocanol: Stillt den Juckreiz, indem es die Haut
oberflächlich betäubt.
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Polividon-Iod: Desinfiziert die Haut und tötet
Bakterien, Viren und Pilze ab.
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Fusidinsäure: Das Antibiotikum hemmt das Wachstum der
Bakterien.
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Antimikrobielle Badezusätze enthalten zum Beispiel
Chlorhexidin. Sie hemmen das Wachstum von Mikroorganismen, unter
anderem von Bakterien.
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Teer-Präparate: Sie enthalten Steinkohlen- und
Holzteere oder deren Lösungen. Teer-Präparate hemmen Entzündungen
und die Zellvermehrung, also Schuppen-Bildung. Ihr Einsatz ist
rückläufig, weil sie stark riechen, die Haut
Sonnenbrand-empfindlich machen, verfärben und reizen können. Ihr
Anwendung wird heutzutage auf drei Wochen beschränkt, weil sie im
Verdacht stehen, bei mehrjähriger, ständiger Anwendung Krebs
auszulösen. Steinkohlenteer ist rezeptpflichtig.
Auch einzelne Arzneistoffe kommen zum
Einsatz. Dazu gehören:
- Harnstoff löst in
höheren Konzentrationen Schuppen ab. In niedrigeren
Konzentrationen dient er der Hautpflege bei sehr trockener Haut,
weil er Feuchtigkeit in der Haut speichert und leicht den
Juckreiz stillt.
- Glycerin speichert
Feuchtigkeit in trockener Haut.
- Salicylsäure löst
Schuppen ab, hemmt Entzündungen und das Wachstum der Bakterien.
Außerdem hilft sie, andere Wirkstoffe in die Haut
einzuschleusen.
- Dexpanthenol fördert
die Wundheilung.
Verwendete Literatur
TSCH
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