Wie wirken die verschiedenen antiallergischen Arzneistoffgruppen?
Die Wirkung und Anwendung von Antihistaminika und Glucocorticoiden werden erklärt.
Wie wirken Antihistaminika?
Sie heben die Wirkung des Botenstoffs
Histamin auf. Apotheker unterteilen die Antihistaminika in zwei
Gruppen: die müde machenden und die nicht müde machenden. Müde
machende sind zum Beispiel für Kleinkinder mit Neurodermitis
geeignet. Sie werden abends eingenommen, um eine ruhige Nacht zu
ermöglichen. Da sie manchmal noch morgens nachwirken, werden für
Schulkindern und Erwachsene mit Neurodermitis nicht müde machende
Antihistaminika bevorzugt. Diese werden auch tagsüber und bei
Nesselsucht empfohlen.
Wirkstoffe, die in Tabletten, Dragees und
Tropfen vorkommen und müde machen, sind beispielsweise:
Wie wirken Glucocorticoide?
Glucocorticoide hemmen die Entzündung der
Haut.
Glucocorticoide in Salben, Cremes und
Lotionen werden nach ihrer Wirkstärke in vier Kategorien
eingeteilt: schwach, mittelstark, stark und sehr stark wirksam.
Sehr stark und stark wirksame verordnen Ärzte oft nur wenige Tage
lang bei frischen und sehr akuten Hautreaktion. Danach führen sie
die Therapie mit mittelstarken bis schwach wirksamen fort, um ein
Wiederaufflammen der akuten Phase zu verhindern. Nicht
verschreibungspflichtig ist Hydrokortison (schwach wirksam) in
niedrigen Konzentrationen (0,25 Prozent) zur äußeren Anwendung.
Alle übrigen Glucocorticoid-Präparate sind nur mit Rezept zu
erhalten.
Wirkstoffe, die zum Beispiel in Salben,
Cremes oder Lotionen vorkommen, sind beispielsweise:
- Methylprednisolonaceponat
Wirkstoffe, die in Tabletten und
Depotspritzen vorkommen, sind beispielswiese:
Verwendete Literatur
TSCH
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