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Was können Sie zusätzlich gegen allergische Hauterkrankungen tun?

Viele zusätzliche Maßnahmen unterstützen die Therapie.

Kontaktekzem

  • Haut regelmäßig pflegen. Haut vor zuviel Wasser und aggressiven Chemikalien schützen.

Neurodermitis

  • Zur Vorbeugung eines akuten Schubs sollte der Patient Reize und Allergie-Auslöser nach Möglichkeit beseitigen. Dabei muss er ausprobieren, was ihm persönlich nützt:
  • Kleidung aus Wolle, Fell und Synthetik (auch Gummibündchen, Leggings und Kunststoffnähte) meiden. Vertragen werden meist Seide und Baumwolle
  • Etiketten aus der Kleidung entfernen; Pullover links tragen, damit die Nähte nach außen kommen
  • Waschmittelreste gut aus der Kleidung spülen
  • Möglichst wenig Kontakt mit Spül-, Putz- und Lösungsmitteln
  • Wenn eine nachgewiesene Allergie vorliegt, ist Kontakt zu dem Allergie-Auslöser zu reduzieren. Es gibt Tipps bei Allergien auf Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen und Tierhaare. Eventuell eine Hyposensibilisierung durchführen
  • Diät für Säuglinge und Kleinkinder einhalten, wenn sie durch eine Allergie gefährdet oder durch eine Kuhmilch-Allergie betroffen sind
  • Diät für Erwachsene nur bei nachgewiesener Nahrungsmittel-Allergie
  • Generell besser meiden: säurehaltige Zitrusfrüchte, Säfte, scharfe Gewürze, Nikotin und viel Alkohol, weil saure und durchblutungsfördernde Stoffe die Haut reizen.
  • Zufuhr von Gamma-Linolensäure (Nachtkerzensamenöl, Borretschöl) soll die Therapie unterstützen
  • Psychische Faktoren beachten: Stress abbauen, Entspannungsmethoden und Bewältigungsstrategien erlernen, bei Bedarf psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen
  • Aufenthalt von sechs bis acht Wochen im Reizklima (Nordseeinselklima, Hochgebirgsklima) kann die Haut zum Abheilen bringen und für die Zeit danach stabilisieren.

Verwendete Literatur

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Letzte Änderung: 27.08.2003