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Welche Symptome zeigen Erkrankungen der Prostata?

Das Leiden beginnt schleichend. Immer öfter wird ein nächtlicher Harndrang verspürt. Das Wasserlassen wird als unangenehm empfunden und der Harnstrahl wird schwächer als gewohnt. Nicht selten ist ein Anspannen der Bauchmuskulatur erforderlich, um den Harn auszupressen. Das können schon erste Anzeichen für eine gutartige Wucherung der Prostata sein.

Jeder Dritte über 45 Jahre zeigt diese Symptome. Mit wachsender Größe der Prostata nimmt die Einengung der Harnröhre zu und kann im schlechtesten Fall zu einer akuten Harnsperre führen. Als Folge des stetigen Widerstands beim Auspressen des Urins kann die Blasenmuskulatur ermüden und der Betroffene verliert die Kontrolle über seine Blasenentleerung.

Ganz entscheidend für das Ausmaß der Beschwerden ist es, welcher Teil des Prostatagewebes wächst. So kann das auffällige Gewebe zum Beispiel auch nach oben an den Blasenboden drücken und zu einer anhaltenden Überreizung der Blasenmuskulatur führen. Die Folge ist ein lästiger Harndrang mit unvollständiger Entleerung der Blase. Im Restharn können Bakterien wachsen, die über die Harnleiter in das Nierenbecken aufsteigen und dort Entzündungen auslösen. So können Blut im Urin oder plötzlich auftretendes Fieber Anzeichen für eine Erkrankung der Prostata sein.

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Letzte Änderung: 16.07.2003