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Regeln zur "Schlaf-Hygiene"

Das fördert den Schlaf - Regeln der 'Schlaf-Hygiene':

  • Ruhe und Abgeschiedenheit.Das Schlafzimmer sollte der ruhigste Raum in einer Wohnung oder einem Haus sein. Es sollte nicht mit zu vielen Ablenkungsmöglichkeiten (zum Beispiel Musikanlagen, Fernsehgeräten) ausgestattet sein.
  • Dunkelheit. Das Schlafzimmer sollte abgedunkelt werden.
  • Belüftung. Sauerstoff ist wichtig für einen erholsamen Schlaf, deshalb sollte das Schlafzimmer gut durchgelüftet werden. Mindestens ein Fenster sollte nachts in Kippstellung stehen, außer wenn dadurch Zugluft, Abgase oder Lärm ins Schlafzimmer eindringen.
  • Niedrige, angenehme Raumtemperatur.Die Temperatur im Schlafzimmer sollte niedriger liegen als in anderen Wohnräumen. Die optimale Schlafzimmertemperatur liegt bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius. Je nach individuellem Wärme- oder Kälteempfinden kann die Temperatur aber erhöht oder gesenkt werden, denn Frieren oder Schwitzen beeinträchtigen sonst den Schlaf.
  • Liegemöglichkeit. Die Matratze sollte nicht zu weich sein.
  • Bettdecken und Matratzen. Getrennte Bettdecken sind für Paare manchmal besser als eine gemeinsame Bettdecke, besonders wenn einer der Partner unruhig schläft. Das gleiche gilt für Matratzen.
  • Leichte Bewegung. Ein kleiner Abendspaziergang kann helfen, zur Ruhe zu kommen.
  • Schlummertrunk. Hilfreich sind eine Tasse warme Milch oder Tee mit Honig. Besonders Tees aus Baldrian, Hopfen, Melisse und Lavendelblüten wirken schlaffördernd. Auch ein Glas Bier oder Wein kann das Einschlafen unterstützen. Zuviel Alkohol beeinträchtigt jedoch den Schlaf.
  • Sättigung. Der Magen sollte leicht gefüllt sein, möglichst mit leicht verdaulichen Speisen.
  • Bettlektüre. Die Bettlektüre sollte heiter, freundlich und wenig aufregend sein.
  • Entspannungsbad. Ein warmes Bad mit Melissen-, Baldrian-, Hopfen- oder Lavendelzusätzen beruhigt und macht müde.
  • Innerlich abschalten. Wer Stress oder Ärger erlebt hat, sollte versuchen, sich innerlich zu entspannen und abzuschalten. Eine harmonische und entspannte Grundstimmung kann durch ruhige Musik, Meditationsübungen, ein nettes Gespräch oder durch leichte Lektüre gefördert werden.
  • Regelmäßige Schlafenszeiten. Die Schlafenszeiten sollten regelmäßig eingehalten werden. Am Wochenende und im Urlaub zur gleichen Urzeit aufstehen wie an Arbeitstagen. Erst bei Müdigkeit zu Bett gehen.
  • Einschlafrituale, wie einen Gutenachtkuss geben, beruhigen.
  • Schlafposition. Jeder hat eine bevorzugte Einschlafposition, die eingenommen werden sollte.
  • Nicht ärgern. Nicht darüber ärgern, wenn das Einschlafen absolut nicht gelingen will. Besser ist es, aufzustehen, etwas herumzugehen, eine leichte Lektüre lesen, etwas warmes Trinken und eventuell eine Kleinigkeit zu essen.

Das beeinträchtigt den Schlaf:

  • Lärm, Trubel und Ablenkung
  • Helligkeit
  • Schlechte Belüftung, wenig Sauerstoff
  • Zu hohe oder zu niedrige Raumtemperatur. Wer friert oder schwitzt, schläft schlechter.
  • Schlechte Liegemöglichkeit. Durchgelegene, zu weiche oder zu harte Matratzen sind unbequem.
  • Überladenes Bett - Zu viele Kissen oder Stofftiere und eine hohe Kopfstellung beim Liegen können den Schlaf beeinträchtigen.
  • Sport vor dem Zubettgehen, Sport regt zu stark den Kreislauf an.
  • Zu viel und zu fettreiches Essen. Die letzte Mahlzeit sollte mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Dennoch sollte der Magen leicht gefüllt sind, denn auch hungrig schläft es sich schlecht.
  • Zu viel trinken. Unmittelbar vor dem Schlafen nicht zuviel trinken, denn der einsetzende Harndrang beeinträchtigt das Durchschlafen. Zuviel Alkohol stört den Schlaf.
  • Bettlektüre. Die Bettlektüre sollte nicht zu kompliziert, anspruchsvoll, aufregend oder spannend sein. Horror-Romane, Krimis, Dramen oder Gruselromane sind meist nicht die richtige Lektüre.
  • Informationsflut. Zu viele, zu anstrengende und zu aufregende Filme und Informationen sollten vermieden werden. Auch Arbeiten im Bett wirkt sich ungünstig aus.
  • Streit, Wut und Ärger. Streitgespräche und sehr emotionsgeladene Diskussionen sollten nicht vor dem Schlafengehen geführt werden. Auch Probleme sollten nicht gewälzt werden.
  • Unregelmäßige Schlafenszeiten.
  • Über Schlaflosigkeit ärgern. Der Ärger über die Schlaflosigkeit macht erst richtig munter.

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Letzte Änderung: 27.08.2003