Was ist Tuberkulose?
Tuberkulose ist eine Krankheit, die die Lunge und andere Organe befallen kann. Die häufigste Form der Erkrankung ist die Lungentuberkulose. Der Erkrankte leidet an langanhaltendem Husten mit geringem Auswurf. Bei fortgeschrittener Erkrankung ist dem Husten Blut beigemischt. Die Tuberkulose kann jedoch alle Organe befallen, auch die Haut. Robert Koch fand 1882 heraus, dass Bakterien diese Krankheit auslösen. Unbehandelt führt Tuberkulose in der Hälfte der Fälle zum Tod.
In etwa 90 Prozent der Fälle befällt die
Tuberkulose die Lunge. Über die Blutbahn kann sie sich allerdings
auch auf andere Organe wie Lungenfell, Hirnhäute, Knochen,
Harnwege, Verdauungstrakt oder die Haut ausdehnen.
Das Bakterium, das die Tuberkulose auslöst,
heißt Mycobakterium tuberculosis. Es ist in Speichel,
Hustenauswurf, Urin und Stuhl erkrankter Personen enthalten.
Tuberkulose ist eine meldepflichtige
Krankheit. Das heißt, der Arzt muss an Tuberkulose erkrankte
Patienten beim zuständigen Gesundheitsamt melden. 1999 traten in
Deutschland gut 9.000 Erkrankungen auf, 633 Personen starben an
Tuberkulose.
tsm
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