ntpagetag_img untitled
Aponet Logo untitled
- Hilfe - - Suche - - Sitemap - - Kontakt
Aponet-Slogan
untitledApotheken-Suche
PLZ oder OrtHilfe >
Suche >
Arzneimittel
untitled
untitled Notdienst-Suche
PLZ oder Ort
 Suche >
untitled
untitled Apotheke im Markt
untitled
untitled Arzneimittel interaktiv
untitled
untitled Arzneimittel verstehen
untitled
untitled Arzneimitteltherapie: Regeln
untitled
untitled Arzneimittel gegen...
untitled
untitled Arzneimittelmissbrauch
untitled
untitled Heilpflanzenlexikon
untitled
untitled Homöopathie
untitled
untitled Pharmazeutische Betreuung
untitled
untitled Straßenverkehr
untitled
untitled Apothekenfinder
untitled
untitled Gesundheitsvorsorge
untitled
untitled Gesundheitslexikon
untitled
untitled Nachrichten
untitled
untitled Apothekennotdienst
untitled
untitled Selbstbehandlung
untitled
untitled Selbsthilfe
untitled
untitled Zuzahlungsrechner
untitled
untitled Für Apotheker
untitled
Schriftgröße ändern untitled Schrift größer

untitled
untitled
untitled

Wie ansteckend ist Tuberkulose?

Tuberkulose wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Sie ist aber weniger infektiös als andere Infektionskrankheiten. Infizierte Menschen geben Bakterien nur im Zustand der 'offenen Tuberkulose' ab.

Für die Behandlung und Unterbringung von Patienten im ansteckenden Zustand gelten besondere Vorschriften. Sie müssen sich im Krankenhaus auf isolierten Stationen aufhalten.

Nicht jeder, der die Bakterien aufgenommen hat, leidet auch wirklich an Symptomen der Krankheit. Nur bei 10 Prozent der Infizierten entwickelt sich eine chronisch verlaufende Tuberkulose.

Unter Tröpfcheninfektion versteht man die Ansteckung durch Einatmen infizierter Tröpfchen. Speichel und Hustenauswurf schwer erkrankter Tuberkulose-Patienten enthalten die Bakterien und gelangen in Form feiner Tröpfchen beim

  • Husten
  • Niesen
  • Sprechen

in die Raumluft. Die Tröpfchen mit den Bakterien bleiben einige Stunden lang ansteckend.

Patienten mit "offene Tuberkulose" können ihre Umwelt schützen, indem sie beim Husten und Niesen stets ein frisches Papiertaschentuch vor Mund und Nase halten und beim Sprechen nicht zu nahe an ihren Gesprächspartner herangehen. Nach Möglichkeit sollten sie alleine in einem gut gelüfteten Raum schlafen.

Besonders gefährdet für eine Tuberkuloseinfektion sind Menschen, deren Abwehrkräfte geschwächt sind. Da dazu auch HIV-Patienten zählen, ist Tuberkulose an die Ausbreitung von AIDS gekoppelt und tritt in den letzten Jahren besonders in den Entwicklungsländern wieder sehr viel häufiger auf.

  • Die Abwehrkräfte sind geschwächt bei
  • Säuglingen und Kleinkindern
  • Alkoholikern und Drogenabhängigen
  • Obdachlosen
  • Menschen, die stark unter Stress stehen
  • Alten Menschen
  • Diabetikern
  • HIV-Infizierten und AIDS-Kranken
  • Patienten, die Arzneimittel einnehmen, die die Krankheitsabwehr schwächen
  • Unterernährten Menschen, die auf beengtem Raum unter schlechten hygienischen Bedingungen zusammen leben.

Besonders in Afrika, Südostasien und Kriegsgebieten ist die Tuberkulose zurzeit auf dem Vormarsch. Auch in Osteuropa ist Tuberkulose häufiger als bei uns. Seit der Öffnung des Ostens besteht die Gefahr, dass durch Reisende die Krankheit vermehrt nach Mitteleuropa eingeschleppt wird.

Weltweit trägt rund die Hälfte der HIV-Infizierten Tuberkulose-Bakterien in sich. Daher sollten sich HIV-Positive und AIDS-Kranke alle sechs Monate auf Tuberkulose untersuchen lassen, auch wenn sie keine Beschwerden haben.

Menschen, die viel mit Tuberkulose-Kranken oder gefährdeten Personen zusammen sind, sollten auf ausreichenden Schutz gegen Tuberkulose achten (siehe "Kann man sich gegen Tuberkulose impfen lassen?").

Artikel weiterempfehlen

tsm

untitled untitled
untitled

 

-
-
-
Nutzungsbedingungen | Impressum | Apothekenportal Zum Seitenbeginn  
-
© ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Berlin
Letzte Änderung: 06.05.2003