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Arzneimittelmissbrauch und -fehlgebrauch

Nichts im Leben ist ohne Schattenseiten. Arzneimittel bilden da leider keine Ausnahme. Sachgerecht angewendet, helfen sie gesund zu werden oder Beschwerden zu lindern. Unsachgemäß angewendet, wirken sie aber entweder gar nicht, schaden der Gesundheit oder machen sogar seelisch oder körperlich abhängig.

Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker sagt Ihnen, wo die Grenze zwischen richtiger und falscher Anwendung liegt. Die ist z. B. immer dann erreicht, wenn Arzneimittel ohne medizinische Notwendigkeit im Übermaß regelmäßig oder auch nur gelegentlich eingenommen werden.

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ABDA

Der schnelle Griff zur Pille - drei Fallbeispiele
Drei Fallbeispiele zeigen: Ohne es zu wollen können Menschen in eine Situation hineingeraten, in denen ihre Seele oder ihr Körper sie zum Arzneimittelmissbrauch zwingt.


Fehlgebrauch ist häufiger als vermutet
1,4 Millionen Menschen in Deutschland sind abhängig von Arzneimitteln. Drei Viertel davon sind Frauen.


Wie schützen Sie sich vor Abhängigkeit?
Apothekerinnen und Apotheker haben vom Gesetzgeber den ausdrücklichen Auftrag, über Arzneimittel und ihre richtige Anwendung zu beraten. Diese Aufgabe nehmen sie ernst.


Wo gibt es Hilfe bei Arzneimittelabhängigkeit?
Wenden Sie sich an Ihren Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie oder jemand aus Ihrem Umfeld Probleme mit Arzneimitteln hat. Sollte es sich dabei um rezeptfreie Medikamente handeln, macht er auf geeignete Alternativen aufmerksam oder nennt Institutionen oder Selbsthilfegruppen, die weiterhelfen können.


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Letzte Änderung: 25.01.2007