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Mittel gegen Schnupfen kompakt
Es gibt noch keine wirksame Behandlung des virusbedingten Schnupfens. Die zur Verfügung stehenden Schnupfenmitteln, meist Nasentropfen oder -sprays, unterdrücken aber die Symptome. Durch die Gefäßverengung schwillt die Nasenschleimhaut ab und gleichzeitig wird die Sekretion eingedämmt.
Eine verstopfte oder laufende Nase ist
sicher unangenehm. Sie ist das Zeichen einer Virus-Infektion oder
einer Allergie, also eines Heuschnupfens. Eine laufende Nase ist
auch ein Abwehrmechanismus, weil durch vermehrte Sekretion
Fremdkörper ausgeschwemmt werden sollen. Die Ursache der
Verstopfung ist nicht die übermäßige Sekretion, sondern die
Schwellung der Nasenschleimhaut. Da es keine wirksame Behandlung
des virusbedingten Schnupfens gibt, können mit den zur Verfügung
stehenden Schnupfen mitteln, meist Nasentropfen oder -sprays, nur
die Symptome unterdrückt werden. Sie enthalten in erster Linie
Mittel, die die Adern verengen, sogenannte Sympathomimetika.
Durch die Gefäßverengung schwillt die Nasenschleimhaut ab und
gleichzeitig wird die Sekretion eingedämmt.
Die für den Erkrankten angenehmen Folgen:
Die Nase läuft nicht mehr, er kann wieder durch die Nase atmen.
Der Nachteil: Die Nasentropfen wirken nur kurzzeitig und ändern
nichts an den Ursachen der Beschwerden. Das führt häufig dazu,
dass die Patienten die Tropfen zu häufig anwenden. Es kommt dann
durch die dauernde Verengung der Nasenschleimhautgefäße zu
Rückbildungen der Schleimhaut, auch Atrophie genannt. Um diesen
Schaden zu vermeiden, der zu einem trockenen Schnupfen, dem
sogenannten Stockschnupfen, führt, dürfen Nasentropfen nicht
länger als acht Tage angewandt werden.
Quelle: Hartmut Morck: Arzneimittel verstehen GOVI-Verlag GmbH
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