Mittel gegen Depressionen kompakt
Die Antidepressiva können die Stimmung verbessern und erleichtern dadurch die Periode tiefster Depression.
Nach Untersuchungen der
Weltgesundheitsorganisation sollen etwa zweihundert Millionen
Menschen auf der Erde an einer Depression leiden. Was ist aber
eine Depression? Psychiater beschreiben die Depression mit einer
Fülle von Erscheinungen. die von Antriebslosigkeit.
Schuldgefühlen. Halluzinationen bis zu schweren körperlichen
Beschwerden reichen.
Nach wie vor schwierig ist die Frage, ab
wann eine Depression behandlungsbedürftig ist. Für die Experten
liegt eine behandlungsbedürftige Depression dann vor, wenn
folgende Symptome auftreten:
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Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
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Schlafstörungen
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Müdigkeit
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Interessenlosigkeit
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Konzentrationsschwierigkeiten
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Schuldgefühle
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Erregung oder schwere Dämpfung
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Selbsttötungsgedanken
Eine medikamentöse antidepressive Therapie
ist immer eine Dauertherapie von mindestens drei Wochen, um die
Gefahr einer Selbsttötung abzuwenden. Der Erfolg der Therapie
stellt sich meist nicht sofort ein. Das muss der Kranke wissen,
damit er nicht von sich aus. die Dosierung erhöht. Die vom Arzt
vorgegebenen Dosierungen müssen also eingehalten werden, damit
die Nebenwirkungen gering bleiben.
Die Nebenwirkungen der Antidepressiva lassen sich mit
den Auswirkungen auf das Nervensystem erklären. Im Vordergrund
stehen Zittern, Muskelzucken, Mundtrockenheit und starkes
Durstgefühl.
Quelle: Hartmut Morck: Arzneimittel verstehen GOVI-Verlag GmbH
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