ntpagetag_img untitled
Aponet Logo untitled
- Hilfe - - Suche - - Sitemap - - Kontakt
Aponet-Slogan
untitledApotheken-Suche
PLZ oder OrtHilfe >
Suche >
Arzneimittel
untitled
untitled Notdienst-Suche
PLZ oder Ort
 Suche >
untitled
untitled Apotheke im Markt
untitled
untitled Arzneimittel interaktiv
untitled
untitled Arzneimittel verstehen
untitled
untitled Arzneimitteltherapie: Regeln
untitled
untitled Arzneimittel gegen...
untitled
untitled Arzneimittelmissbrauch
untitled
untitled Heilpflanzenlexikon
untitled
untitled Homöopathie
untitled
untitled Pharmazeutische Betreuung
untitled
untitled Straßenverkehr
untitled
untitled Apothekenfinder
untitled
untitled Gesundheitsvorsorge
untitled
untitled Gesundheitslexikon
untitled
untitled Nachrichten
untitled
untitled Apothekennotdienst
untitled
untitled Selbstbehandlung
untitled
untitled Selbsthilfe
untitled
untitled Zuzahlungsrechner
untitled
untitled Für Apotheker
untitled
Schriftgröße ändern untitled Schrift größer

untitled
untitled
untitled

Magenmittel kompakt

Oft heilen die Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre von selbst wieder ab. Eine spezielle Diät für den Magenkranken gibt es nicht.

Die häufigsten Magenbeschwerden sind

  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
  • Völlegefühl
  • Übelkeit
  • Brechreiz
  • Magenkrämpfe

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung erkranken im Lauf ihres Lebens an einem Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwür. Hierbei verdaut sich der Magen sozusagen selbst.

Eine hohe Säurekonzentration im Magensaft fördert die Entstehung des Magengeschwürs. Die Ursachen eines Geschwürs oder einer Gastritis, also einer Magenschleimhautentzündung können vielfältig sein.

Es gibt Nahrungsmittel, die die Magenschleimhaut reizen und die Säuresekretion fördern, wie die klassischen Säurelocker Kaffee und Alkohol. Es gibt aber auch Arzneimittel, wie die Acetylsalicylsäure und andere Antirheumatika, die in den Schutzmechanismus der Magenschleimhaut negativ eingreifen und Magenulzera fördern können. Schließlich kann die Durchblutung der Ma­genschleimhaut gestört sein. Außerdem werden weitere Mechanismen diskutiert, wie Rücklauf von Gallensaft in den Magen oder neuerdings auch zu wenig Säuresekretion in das Mageninnere.

Trotzdem kann eine medikamentöse Behandlung die Abheilung unterstützen, die begleitenden Beschwerden lindern und eine mögliche Operation verhindern. Jeder soll das essen, was ihm bekommt, und das nicht essen, was die Magenbeschwerden auslöst. Auf jeden Fall ist es ratsam, häufig kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen.

Antazida und H2-Antagonisten

Für die medikamentöse Behandlung der Magenbeschwerden stehen in erster Linie Mittel zur Säurebindung zur Verfügung, sogenannte Antazida und Medikamente die die Säuresekretion im Magen vermindern, wie die H2-Antagonisten. Daneben müssen noch Sucralfat, die Bismutsalze, Pirenzepin und Protonenpumpen­blocker genannt werden.

Hauptbestandteile der heute üblichen Antazida, die in der Lage sind, die Magensäure zu neutralisieren, sind Aluminium-, Magnesium- und Calciumsalze, auch als Doppel- oder Schichtgittersalze wie Magaldrat und Hydrotalcit im Handel.

Wichtig für die Einnahme ist, dass Antazida nicht mit der Nahrung, sondern mindestens eine Stunde nach der Mahlzeit eingenommen werden. Da Antazida gegenüber anderen Stoffen häufig Adsorptionseigenschaften entwickeln, sollten keinen anderen Arzneimittel gleichzeitig mit Antazida eingenommen werden.

Die bereits erwähnten H2-Antagonisten hemmen wie die Mittel gegen AlIergien den Botenstoff Histamin. Sie vermindern die histaminvermittelte Produktion der Magensäure, indem sie die sogenannten Rezeptoren (H2-Rezeptoren) blockieren. Histamin kann dadurch nicht mehr über diese Steuerstellen die Produk­tion der Salzsäure in den MagenschleimhautzeIlen fördern. Über die Verminderung der Magensäure wird die Heilung der Geschwüre beschleunigt.

Säureblocker

Im Gegensatz zu den H2-Antagonisten blockieren die sogenannten Protonenpumpenblocker hundertprozentig die Ausschleusung der Salzsäure in den Magen, indem die das Ausschleusungssystem, die Protonenpumpe der Magenschleimhautzellen, irreversibel schädigen.

Helicobacter pylori

Der Grund für die Verwendung bei Magen- und Darmgeschwüren besteht darin, dass für die Entstehung der Geschwüre auch das Bakterium "Helicobacter pylori" verantwortlich gemacht wird, denn bei den meisten Patienten mit Geschwüren konnte dieser Keim vermehrt in der Magenwand nachgewiesen werden. Bei Beseitigung des Bakterium war die RückfalIquote bedeutend geringer.

Artikel weiterempfehlen

Quelle: Hartmut Morck: Arzneimittel verstehen GOVI-Verlag GmbH

untitled untitled
Lesen Sie auch
untitled
untitled
Wie unterscheiden sich die verschiedenen Formen chronischer Darmentzündungen?
untitled
untitled
Welche Arzneimittel werden gegen Magenerkrankungen eingesetzt?
untitled
untitled
Gebrauch von Mitteln gegen Magen-Darm-Geschwüre im Straßenverkehr

untitled

 

-
-
-
Nutzungsbedingungen | Impressum | Apothekenportal Zum Seitenbeginn  
-
© ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Berlin
Letzte Änderung: 27.08.2003