Mittel gegen Erkrankungen an Herz und Gefäßen kompakt
Der medikamentöse Ansatz der Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, die Risikofaktoren auszuschalten: Blutfettwerte und Blutdruck zu senken und das Herz in seiner Arbeit unterstützen.
Während um die Jahrhundertwende jeder zweite
Bundesbürger noch an einer Infektionskrankheit starb, hat sich
das Blatt nach dem Siegeszug der Antibiotika vollständig
gewendet. Heute stirbt jeder zweite Bundesbürger an einer
Herz-Kreislauf-Erkrankung. Zu diesen Krankheiten gehören neben
den angeborenen Herzfehlern
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der erhöhte Blutdruck (Hypertonie)
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Herzschwäche
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Herzrhythmusstörungen
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Angina pectoris
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Herzinfarkt.
Sie führen häufig zu jahrelangem Leiden und
Einschränkungen in der Lebensführung. Ausnahme ist die
Hypertonie, die keine Schmerzen verursacht und daher häufig nicht
oder zu spät bemerkt wird.
Es gibt viele Ursachen, die für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich gemacht werden. Eine
der wichtigsten Ursachen, ist die Gefäßverkalkung, die sogenannte
Arteriosklerose, die durch sogenannte Risikofaktoren begünstigt
wird. Dazu gehören
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Rauchen
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Übergewicht
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Stress
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mangelnde Bewegung
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erhöhte Blutfettwerte
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erhöhter Blutdruck
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erbliche Faktoren.
Diese Liste zeigt, dass
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den sogenannten
Zivilisationskrankheiten gezählt werden müssen. Jeder kann durch
Eigeninitiative seine persönlichen Risikofaktoren günstig
beeinflussen, indem er zum Beispiel das Rauchen aufgibt, weniger
und fettärmer isst, weniger Alkohol trinkt und mehr Sport
treibt.
Quelle: Hartmut Morck: Arzneimittel verstehen GOVI-Verlag GmbH
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