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  Staublunge
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Die Erkrankung kommt schleichend

Die Staublunge oder auch Pneumokoniose genannt, ist eine typische Berufskrankheit, die durch Einatmen von Stäuben verursacht wird. So erkranken vorwiegend Bergarbeiter, Steinhauer oder auch Metallschleifer. Eine Staublunge tritt nicht von heute auf morgen auf. Sie entwickelt sich über Jahre hinweg, ohne von den Betroffenen bemerkt zu werden. So vergehen in der Regel zehn bis 15 Jahre, bis die ersten Anzeichen der Erkrankung sichtbar werden. Auftretende Beschwerden sind starke Atemnot und Husten. Staublungen-Patienten zeigen daher ähnliche Beschwerden wie Asthmatiker oder Patienten, die an einer chronischen Bronchitis leiden. Patienten mit fortgeschrittener Staublunge droht sogar Erstickungsgefahr.

Der Begriff Staublunge fasst eine Reihe von Erkrankungen zusammen. Sie sind zumeist nach den Namen der Substanzen benannt, die eingeatmet werden und die Krankheit auslösen. Die am häufigsten auftretende Staublungen-Erkrankung ist die so genannte Steinstaublunge (Silikose). Die Silikose ist nicht heilbar. Es kann sogar zum Fortschreiten der Erkrankung kommen, auch wenn keine Stäube mehr eingeatmet werden. In seltenen Fällen entwickelt sich eine Silikose schon innerhalb weniger Monate. Das ist möglich, wenn in kürzester Zeit große Mengen an Staub eingeatmet werden. Darüber hinaus entwickeln zehn von 100 Silikose-Patienten aus bis heute unerklärlichem Grund eine Tuberkulose. Eine weitere bekannte Staublungenerkrankung ist die Asbeststaublunge (Asbestose). An Asbestose erkrankte Patienten haben neben den üblichen Beschwerden ein erhöhtes Risiko, an Lungen- oder Rippenfellkrebs zu erkranken. Aber auch bei Silikosepatienten treten häufig Lungenkrebserkrankungen auf.

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Letzte Änderung: 24.10.2005