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Ernährung und Fitness

Frau, vor der Orange, Apfel, Donut, Croissant und Muffin aufgereiht sind und die unglücklich auf den Apfel blickt

Nur noch Obst statt Gebäck? Das gilt lediglich bei sehr strengen Diäten.
© Subbotina Anna - Fotolia

Das Abnehm-ABC

Was bedeutet Glyx? Welches Geheimnis versteckt sich hinter der Kohlsuppe? Und hilft eine Nulldiät wirklich beim Abnehmen? aponet.de hilft Ihnen durch den Diäten-Dschungel.

A wie Abnehmfallen
Eine Diät nach der nächsten – und trotzdem kein Pfund verloren. Nur wer seine Lebens- und Essgewohnheiten langfristig umstellt, vermeidet den Jo-Jo-Effekt und verliert die Fettpolster – zwar langsam, aber dauerhaft.

B wie Body-Mass-Index
Der Body-Mass-Index, kurz BMI, zeigt an, ob das eigene Gewicht im grünen Bereich liegt. Er berechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm. Diese Zahl teilt man durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Ein BMI von 18,5 bis 25 gilt als normal, liegt er zwischen 25 und 30, spricht man von Übergewicht und jenseits der 30 von krankhaftem Übergewicht.

C wie Crashdiät
Mit diesem Wort verbinden viele Menschen den Gedanken, in kurzer Zeit schnell abzunehmen. Oft stellen solche Diäten die Ernährung nur auf ein bestimmtes Lebensmittel um. Dass es nicht gesund sein kann, seine Kalorienzufuhr drastisch zu drosseln und sich sehr einseitig zu ernähren, dürfte den meisten klar sein.

D wie Diäten-Wirrwarr
Von Ananasdiät bis zur Trennkost: Es gibt Hunderte von Diäten, die versprechen, überflüssige Kilos loszuwerden. In einem sind sich die Experten aber einig: Gegen Übergewicht helfen weder radikale Hungerkuren noch Diäten, die im Handumdrehen schlank machen sollen.

E wie Entschlackung
In der Alternativmedizin ein Ausdruck für Maßnahmen, mit denen der Körper mutmaßliche Giftstoffe und vermeintlich schädliche Stoffwechselprodukte ausscheiden soll. Findet sich oft in Kombination mit Heilfasten (siehe dort).

F wie Formula-Diät
Sie setzt auf Pulverzubereitungen, die alle lebensnotwendigen Substanzen in einer ausgewogenen Mischung enthalten. Ein Nachteil: Abnehmwillige lernen nicht, ungesunde Ernährungsgewohnheiten abzulegen. Diese Klippe lässt sich aber umschiffen. Es genügt oft, eine oder zwei "normale" Mahlzeiten zu verzehren und nur zwei beziehungsweise eine Mahlzeit durch eine Formula-Zubereitung zu ersetzen.

G wie Glyx
Hinter der Abkürzung Glyx versteckt sich der Begriff glykämischer Index. Lebensmittel mit einem geringen glykämischen Index machen länger satt, weil die Blutzuckerkurve danach nur langsam wieder klettert, was Fettpolstern und Heißhunger entgegenwirkt. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte bilden die Basis der Glyx-Diät.

H wie Heilfasten
Es soll zumeist der "Entschlackung", "Entgiftung" oder Regeneration des Körpers dienen. Viele verbinden damit auch den Wunsch nach einer seelischen Reinigung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stellt dazu fest: "Als Maßnahme für die Gewichtsreduktion wird das Heilfasten nicht eingeordnet."

I wie Insulin
Insulin benötigt der Körper, um Kohlenhydrate zu Zucker umzubauen. Nur so kommt die Energie ins Blut. Insulin besetzt allerdings auch die Fettzellen. Deshalb gilt: Wer viele Kohlenhydrate isst, produziert viel Insulin, was die Entleerung der Fettzellen und damit das Abnehmen verhindert.

J wie Jo-Jo-Effekt
Ein Manko vieler Diäten: Sie enden abrupt von einem Tag auf den anderen. Quasi als Belohnung für die Entbehrungen dieser Diättage kommen wieder die alten Lieblingsgerichte auf den Teller. Die Pfunde kehren zurück.

K wie Kohlsuppe
Für den Kohl muss der Körper angeblich viele Kalorien aufbringen, um ihn überhaupt verdauen zu können. Bis zu acht Kilo lassen sich in einer Woche per Kohldiät abnehmen, lauten die Versprechungen. Doch es droht Mangelernährung. Der Jo-Jo-Effekt ist vorprogrammiert.

L wie Low-Carb
Dieser Begriff setzt sich aus den beiden englischen Wörtern Low (niedrig) und Carb (Kohlenhydrate) zusammen. Wer sich nach dieser Idee ernährt, isst nur wenig Zucker, was die Pfunde purzeln lassen soll. Kritiker bemängeln die einseitige Ernährung von Low-Carb.

M wie Motivation
Dem Vorbild dürrer Models nachzueifern, ist nicht erstrebenswert. Ob groß und schmal oder klein und stämmig, das bestimmen auch die Gene. Wichtig: das eigene Körpergewicht realistisch einzuschätzen.

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N wie Nulldiät
Sie erlaubt nur kalorienfreie Flüssigkeiten in Form von Mineralwasser und ungezuckerten Tees. Von diesem radikalen Verzicht auf Nahrungsmittel raten Mediziner ab. Dauerhaft verliert man so kein Gewicht.

O wie Operationen
Extrem Übergewichtigen kann eine Operation helfen. Entweder schnüren die Chirurgen mit einem speziellen Band den Magen ab. Dieser kann dann nur noch wenig Nahrung aufnehmen. Oder sie stellen eine Umleitung her, die einen Teil der Nahrung um den Magen herum führt.

P wie Pfunde
Die Gewichtseinheit Pfund tauchte erstmals im frühen Mittelalter auf. In Deutschland wird es heute praktisch nur noch bei Lebensmitteln und Körpergewicht benutzt.

Q wie Quellstoffe
Weizenkleie, Leinsamen & Co. plustern sich im Magen auf und vermitteln dadurch ein Sättigungsgefühl. Dafür benötigen sie viel Flüssigkeit. Deshalb immer ausreichend Mineralwasser dazu trinken. Medikamente, die Quellstoffe enthalten, nur unterstützend einnehmen.

R wie Rohkost
Rohkostanhänger glauben, dass Spurenelemente und hitzeempfindliche Vitamine erhalten bleiben, wenn die Lebensmittel auf den Tisch kommen, ohne sie zuvor zu kochen, zu braten oder zu backen. Kritiker sagen, dass einige Lebensmittel durch Hitze überhaupt erst genießbar werden.

S wie Schlankmacher
Es gibt verschiedene Medikamente, die einen Gewichtsverlust zusammen mit einer Ernährungsumstellung versprechen. Ob sich diese für Sie eignen, kann der Apotheker beantworten. Vorsicht: Abführmittel oder Entwässerungsmittel eignen sich nicht, um Gewicht zu verlieren.

T wie Traumfigur
Selbst Supermodels finden das Haar in der Suppe und klagen zum Beispiel über vermeintlich hässliche Beine oder unschöne Hände. Männer fühlen sich dagegen meist – selbst mit Bierbauch – mit und in ihrem Körper wohl. Und auch die Frau an ihrer Seite finden sie oft attraktiver als diese sich selbst fühlt.

U wie Umfang
Ein dicker Bauch erhöht das Risiko für viele Krankheiten, darunter Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und Krebs. Der Taillienumfang sollte bei Frauen unter 90 und bei Männern unter 100 Zentimetern liegen!

V wie Vegetarier
Generell zeigen Studien, dass sich Vegetarier gesünder ernähren. Doch es gibt auch fleischlose Dickmacher wie Pudding, Süßigkeiten, Chips oder Sahnesoßen.

W wie Waschbrettbauch
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine stark ausgeprägte und von nur wenig Fettgewebe verdeckte Bauchmuskulatur. Diese Muskeln sind mehrfach gewölbt, was zu der Bezeichnung "Waschbrett" geführt hat.

X wie X-ter Versuch
Eines ist sicher: Die meisten Abnehmwilligen haben schon mehr als einen Diät-Versuch gestartet. Wie oft Frau oder Mann versucht, abzunehmen, wissen die Statistiker leider nicht.

Y wie Y-Chromosom
Ob es am Y-Gen liegt? Männer können mehr essen, ohne zuzunehmen als Frauen. Sie besitzen mehr Muskelmasse und verbrennen so mehr Kalorien. Erstaunlicherweise leben in Deutschland trotzdem mehr übergewichtige Männer als Frauen.

Z wie zuckerfrei
Light-Produkte werben damit, wenig Kalorien zu besitzen. Viele enthalten sogenannte Zuckeraustauschstoffe. In geringen Maßen bieten sie durchaus eine Alternative. In größeren Mengen genossen wirken sie allerdings abführend.

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