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Kosmetik und Hautpflege

Eine Frau, die Augen dezent geschminkt, Kopf auf die Handfläche gestützt, schaut lächelnd in die Kamera.

Auch beim Augen-Make-up ist weniger manchmal mehr.
© mauritius images

Kolumne Haut & Haar: Augen - Schminken wie ein Profi

Apothekerin Ursula Kindl: Manchmal fällt es schwer, das rechte Maß zu finden. Mancher Frau sieht man an, dass sie geschminkt ist. Sie hat einfach zu viel aufgetragen. Doch mit ein paar einfachen Tricks gehen Wimperntusche & Co. nicht ins Auge.

Schlecht geschlafen? Das sieht man den Augen leider häufig an. Störende Augenschatten lassen sich gut mit einer abdeckenden Creme oder einem Stift kaschieren. Diese Concealer genannten Produkte mindestens einen Ton heller als den natürlichen Hautton auswählen. Man trägt mehrere Tupfer unterhalb des Auges auf und arbeitet sie mit den Fingerkuppen sanft ein. Die Übergänge zur ungeschminkten Haut oder Make-up gut verwischen.

Geheimwaffe Wattestäbchen

Danach den Lidschatten auf dem Lid verteilen. Je heller der Ton, desto freundlicher wirkt das Auge. Dunkle Lidschatten eignen sich eher für jüngere Frauen oder um bestimmte farbliche Effekte zu erzielen. Zieht man zusätzlich eine breitere Linie oberhalb und unterhalb des Wimpernkranzes, betont dies das Auge.

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Das Ganze wirkt nicht zu hart, wenn man die Farbe mit einem Wattestäbchen sanft verwischt. Beliebte Tricks sind das Auftragen des Lidschattens vom äußeren Auge in die Lidfalte oder die berühmte "Banane", eine dunkle Schattierung direkt in der Lidfalte. Sie eignet sich besonders bei Schlupflidern, bei denen das obere Lid besser nicht betont werden sollte.

Harte Konturen vermeiden

Nun mit einem dunklen Kajalstift das Auge umranden. Die Linie sollte möglichst dicht am Wimpernkranz entlang verlaufen. Nicht über das Wimpernende hinausziehen. Unregelmäßigkeiten lassen sich leicht mit einem Wattestäbchen verwischen.

Etwas Übung erfordert der Lidstrich mit flüssigem Eyeliner. Der derzeitigen Mode entsprechend verläuft er zum Augeninneren hin dünner, zum äußeren Rand hin dicker. Wer es mag, darf ihn schräg nach oben auslaufen lassen. Wird auch der untere Wimpernkranz betont, die Linie leicht mit einem Wattestäbchen verwischen, um harte Konturen zuvermeiden.

Der persönliche Tipp:

Apothekerin Ursula Kindl Grundlage für ein gelungenes Augen-Make-up bildet die regelmäßige Pflege der Augenpartie. Dazu trägt man nach der Reinigung eine Augencreme, bei Neigung zu Tränensäcken oder geschwollenen Lidern ein fettfreies Gel oder eine Creme mit abschwellenden Wirkstoffen auf. Gut helfen auch kühle Kompressen, mit einer Augenlotion oder schwarzem Tee getränkt, oder eine leichte Massage zur Unterstützung des Lymphflusses.

Wie kleine Augen größer wirken

Um Wimpern einen schönen Schwung zu verleihen, bringt man sie vor dem Schminken mit einer Wimpernzange in Form. Bereits getuschte Wimpern könnten an der Zange kleben bleiben und brechen. Die Mascara entspricht dem Farbton des Kajalstiftes oder des Eyeliners. Schwarze Wimperntusche hebt die Augen hervor, braune oder anthrazitfarbene ist für den weicheren Look gedacht. Volumen gebende Mascara, sorgfältiges Trennen von zusammengeklebten Wimpern und das Auftragen mehrerer Schichten lassen Wimpern dichter erscheinen.

Der Trick mit dem Babyöl

Zum Schluss die Augenbrauen in Form bürsten. Nach oben gebürstete Härchen öffnen das Auge, während es flach gebürstete optisch verkleinern. Fehlende oder ausgebleichte Härchen mit einem Augenbrauenpuder oder einem Stift mit leichten Strichen ausbessern. Störrische Augenbrauen lassen sich mit einem Tropfen Babyöl in Form bürsten.

Apothekerin Ursula Kindl

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