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Rennender Mann

Zeitnot verursacht Stress.
© KKH-Allianz

Wo ist die Zeit geblieben?

Stress in der Familie oder am Arbeitsplatz: Oft ist Zeitnot schuld. Der Tag hat eben nur 24 Stunden, das aber immerhin für jeden. Man darf sich die wertvollen Stunden nur nicht stehlen lassen. Wo und wie das bei Ihnen vielleicht geschieht, zeigt die folgende Checkliste.

Nicht "Nein" sagen können

A: Lassen Sie sich leicht zu Aufgaben überreden, für die Sie eigentlich nicht zuständig sind?
B: Lehnen Sie auch mal ab, wenn es um Extrajobs geht?

"Können Sie eben die Briefe zur Poststelle bringen?" "Es wäre nett, wenn Sie für die Kindergartenfeier Kuchen backen." "Könnten Sie beim Turnier des Sportvereins Getränke verkaufen?": Im Einzelnen kein Problem, in der Summe kosten Extrajobs aber viel Zeit. Daher müssen Sie auch mal Aufgaben ablehnen.

Mal eben ins Internet gehen

A: Bewegen Sie sich im Internet gerne hier- und dorthin, wo es gerade interessant erscheint?
B: Suchen Sie meist nur nach Informationen und Kontakten, die Sie zu Beginn der Online-Sitzung gewünscht haben?

Wenn Sie, einmal via PC oder Mobiltelefon im Internet, verführerischen Links wie "Klicken Sie hier" oder "Lesen Sie mehr" folgen, kann das sehr zeitraubend werden. Besonders wenn Sie zusätzlich Ihr soziales Netzwerkprofil ansehen, in Chats mitmachen, SMS beantworten, shoppen oder E-Mails lesen. Das alles nimmt viel Zeit in Anspruch. Besser, Sie bleiben bei zuvor festgelegten Zielen.

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Jedes Telefonat annehmen

A: Lassen Sie kein Telefonat unbeantwortet?
B: Ignorieren Sie Anrufe oder lassen Sie sie auf den Anrufbeantworter laufen, wenn gerade Wichtiges zu tun ist oder Sie Ruhe brauchen?

Gerade sind Sie dabei, etwas zu schreiben, oder Sie sind beim Essen, und da klingelt das Telefon. Für viele Menschen ist das eine schwer zu ignorierende Aufforderung, und so nehmen sie das Gespräch an. Und dann fällt es oft schwer, es kurz zu halten, man möchte ja nicht unhöflich sein. Überlassen Sie daher das Gespräch auch mal dem Anrufbeantworter.

Aufräumen muss heute nicht sein

A: Lassen Sie Dinge gerne mal liegen, mögen Sie keine Ordner und Listen?
B: Räumen Sie einigermaßen regelmäßig auf, ordnen Dinge systematisch, ohne zu penibel zu sein?

Mal einen oder zwei Tage nicht aufzuräumen, ist in Ordnung. Wird es aber zum Dauerzustand, verbringen Sie immer mehr Zeit damit, Dinge zu suchen. Oder Sie müssen zweimal einkaufen gehen, weil sie keinen Einkaufszettel geschrieben und daher einiges vergessen haben. Ordnung halten ist zwar mühsam, spart dafür aber später Zeit und Ärger.

Überall dabei sein wollen

A: Nehmen Sie Einladungen stets an, um nichts zu verpassen?
B: Lehnen Sie Einladungen, wenn Sie eigentlich zu wenig Zeit haben, auch einmal ab?

Haben Sie stets ein ungutes Gefühl, wenn eine Party, eine Konferenz, ein Kaffeekränzchen oder ein Elternabend an der Schule Ihres Kindes einmal ohne Sie abläuft? Zwar sind Kontakte und soziales Engagement wichtig. Aber ohne Prioritäten zu setzen, können sie zu viel Zeit verschlingen.

Antworten

  • Überwiegend A: In Ihrem Alltag gibt es Zeitfallen, die Sie viele Stunden kosten. Vielleicht können Sie einige davon umgehen.
  • Überwiegend B: Sie können Ihren Alltag gut organisieren und verlieren nur selten wertvolle Stunden in Zeitfallen.

Alles muss perfekt sein

A: Wollen Sie gerne alles hundertprozentig haben und überlassen Sie daher die Arbeit ungern anderen, und sei es nur teilweise?
B: Genügt Ihnen oft ein "Gut", statt eines "Sehr Gut"? Fällt es Ihnen leicht, Aufgaben teils auch anderen zu überlassen?

Wenn Sie stets das perfekte Ergebnis suchen, laufen Sie Gefahr, in ein Projekt zu viel Zeit zu investieren und immer später oder nie fertig zu werden. Hier ist weniger mehr. Trauen Sie zudem anderen nicht zu, Teile Ihres Projekts zu übernehmen, können Sie die Arbeitslast nicht aufteilen.

Dr. Frank Schäfer

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