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Bleistift liegt auf einem Zettel mit Feldern zum Ankreuzen.

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Lösungen des Wissenstests "Diabetes"

  1. B: Das Hämoglobin, das von den roten Blutkörperchen transportiert wird, geht mit dem im Blut gelösten Zucker eine chemische Verbindung ein. Je stärker und je länger der Blutzuckerspiegel erhöht ist, desto mehr Hämoglobin kann sich mit Zucker verbinden und desto höher wird letztlich der HbA1c-Wert.
  2. A: Ein hoher Blutzuckerwert zwei Stunden nach dem Essen (postprandialer Wert) gilt als Risikofaktor für diabetesbedingte Folgeschäden. Deshalb legen Experten besonderes Augenmerk auf diesen Wert. Er sollte bei Diabetikern 160 mg/dl möglichst nicht übersteigen.
  3. C: Der Blutzuckerwert gibt immer den aktuell im Blut befindlichen Gehalt an Zucker an. Der Harnzuckerwert hingegen zeigt nur eine durchschnittliche Blutzuckermenge etwa seit dem letzten Toilettengang an. Er eignet sich also nur, um festzustellen, ob der Blutzucker in diesem Zeitraum irgendwann zu hoch war, aber nicht, um einen exakten Wert anzugeben.
  4. B: Die sogenannte Nierenschwelle liegt bei etwa 180 mg/dl. Ab dieser Zuckerkonzentration im Blut können die Nieren Glukose nicht mehr im Körper zurückhalten, sie wird mit dem Urin ausgeschieden.
  5. B: Insulin ist ein Hormon, das in den Langerhansschen Inselzellen (Beta-Zellen) der Bauchspeicheldrüse gebildet wird.
  6. A: Ein Gegenspieler von Insulin ist das Hormon Glukagon.
  7. B: Insulin gibt es nur zum Spritzen, und zwar in das Unterhautfettgewebe von Bauch, Hüften und Oberschenkeln.
  8. C: Metformin birgt kein Unterzuckerungsrisiko. Wird es allerdings mit Arzneistoffen kombiniert, die eine Unterzuckerung mit sich bringen können, steigt die Gefahr durch diese Substanzen, weil sich die zuckersenkende Wirkung von Metformin und den anderen Arzneimitteln potenziert.
  9. A: Typ-1-Diabetes muss immer mit Insulin behandelt werden, weil es sich dabei um einen absoluten Insulinmangel handelt. Die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse wurden vollständig zerstört, weshalb Tabletten bei Typ-1-Diabetikern nicht helfen.
  10. A: Gewichtsabnahme und regelmäßige Bewegung können bei einigen Typ-2-Diabetikern dazu führen, dass sie dauerhaft oder über einen gewissen Zeitraum keine Medikamente mehr brauchen. Wird ein Typ-2-Diabetes neu entdeckt, gehört der Versuch einer Lebensstiländerung immer mit zur Behandlung.
  11. B: In aller Regel sinkt der Blutzucker durch Sport. Wenn ein Diabetiker mit sehr hohen Blutzuckerwerten startet und sich schon im Stadium einer Ketoazidose befindet, kann der Blutzucker weiter ansteigen. In diesem Fall darf ein Diabetiker keinen Sport treiben, sondern muss unverzüglich Maßnahmen zur Senkung des Blutzuckers ergreifen. Der Blutzucker steigt bei manchen Diabetikern auch als Folge vermehrt freigesetzter Fettsäuren durch den Sport an.
  12. A: Traubenzucker, Gummibärchen, süßer Saft: Die Kohlenhydrate aus diesen Lebensmitteln gehen schnell in die Blutbahn über und eignen sich deshalb, einer Unterzuckerung wirksam entgegenzusteuern.
  13. C: Bei einer Hypoglykämie handelt es sich um eine Unterzuckerung, bei einer Hyperglykämie um eine Überzuckerung und bei einer Hypotonie um einen niedrigen Blutdruck.
  14. B: Hohe Blutzuckerwerte setzen beinahe allen Organen im Körper zu. Es können sich diabetische Folgeschäden entwickeln. Eine gute Stoffwechseleinstellung sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen mindern das Risiko für diabetische Spätschäden.
  15. A: Die ICT ist die heute gängige Therapie bei Typ-1- und manchen Typ-2-Diabetikern. Sie ermöglicht eine hohe Flexibilität beim Essen.
  16. C: Gestationsdiabetes gleich Schwangerschaftsdiabetes. Diese Schwangerschaftskomplikation muss behandelt werden, weil hohe Blutzuckerwerte dem Ungeborenen und der Mutter schaden können.
  17. B: Diabetiker müssen nicht mehr darben. Eine vollwertige Mischkost, am besten die sogenannte Mittelmeerkost, eignet sich und bietet auch Genuss. Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte, hochwertige Speiseöle, Fisch und Nüsse spielen eine wichtige Rolle.
  18. C: In der Sommerhitze kann Insulin schneller vom Unterhautfettgewebe in die Blutbahn aufgenommen werden. Deshalb sollte man an diesen Tagen etwas häufiger den Blutzucker messen als sonst.
  19. A: Diabetiker dürfen nach speziellen Eignungsuntersuchungen und Prüfungen auch tauchen, allerdings nie alleine.
  20. A: Eine Broteinheit besagt, wie viel Gramm eines Lebensmittels 12 Gramm Kohlenhydrate enthalten.

Apothekerin Isabel Weinert

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