Sie sind in: Startseite Service Neue Apotheken Illustrierte EXTRA 2015 Nr.2: Diabetes Ist das Sport oder macht das Spaß?

Service

Bogenschützin mit gespanntem Bogen, Halbprofil, Blick auf Zielscheibe (im Freien)

Das Plus von Bogenschießen: Von Frühjahr bis Herbst kommt man dabei an die frische Luft.
© Andreas P - Fotolia

Ist das Sport oder macht das Spaß?

Joggen, Schwimmen und Fahrradfahren sind zwar bestens für Diabetiker geeignete Sportarten. Viele langweilen sich dabei aber und können sich deshalb nicht dafür begeistern. Leichter fällt Bewegung, wenn sie Spaß bringt. Die Neue Apotheken Illustrierte EXTRA stellt 23 Sportarten vor, bei denen die Freude im Vordergrund steht. Damit man in Sachen Bewegung am Ball bleibt.

Anzeige

Aqua Bouncing: Hierbei springt man – und zwar auf einem Trampolin im Wasser. Das soll die Gelenke schonen und nebenbei gegen Cellulitis helfen.

Billard: Das soll Sport sein? Das Spiel mit dem Queue und den Kugeln ist zwar nicht vergleichbar mit Jogging. Mehr Bewegung, als auf der Couch zu sitzen bringt es aber allemal.

Bogenschießen: Den Pfeil ins Ziel zu bringen, fordert nicht nur den Geist, sondern auch die Muskeln in Schulter und Rücken. Das Plus: Von Frühjahr bis Herbst kommt man dabei an die frische Luft.

Bouldern: Bei dieser Variante des Kletterns geht es ohne Seil die Wand hinauf – dafür bleibt man stets in Absprunghöhe. Und unten warten Matten für eine sanfte Landung.

Capoeira: Kommt ursprünglich aus Brasilien und ist eine Art Kampftanz. Nur, dass man bei den teils artistischen Bewegungen seinen Gegner nicht berührt.

Circus Workout: Bei Zirkus-Kursen kann man Akrobatik machen, auf Seilen balancieren, durch Reifen springen oder jonglieren. Das macht Spaß und bringt Bewegung.

Crossgolfen: Bei dieser Variante des Golfens braucht man keine "Platzreife", wohl aber viel Platz. Geschwungen und abgeschlagen wird nämlich in freier Wildbahn.

Hula-Hoop/Hooping: Beim Hula-Hoop wird der Reifen, den manch einer noch aus Kindertagen kennt, wieder ausgepackt und um die Hüften gewirbelt. Beim Hooping wird ein schwerer und größerer Profireifen verwendet.

Kegeln, Bowling: Egal ob beim deutschen Kegeln oder dem amerikanischen Gegenstück, dem Bowling: Man kommt in Schwung. Und trotzdem steht das Spielerische im Vordergrund.

Kickbox-Aerobic: Hier werden Elemente verschiedener Sportarten kreativ kombiniert. Mit dem Kampfsport hat Kickbox-Aerobic nur die Bewegungen gemein. Getreten und geschlagen wird aber die Luft und kein Gegner.

Klettern: Das macht Spaß! Kein Wunder also, dass schon die Kleinsten immer und überall hochklettern wollen. Gesichert mit einem Seil steht Ausflügen in luftige Höhen nichts im Wege – höchstens vielleicht zu schwache Ärmchen.

Line Dance: Hier wird in der Gruppe getanzt, und zwar möglichst synchron. Das Ganze erfolgt zu Country- und Western-Musik.

Mountainbiking: Keine Lust auf gewöhnliches Fahrradfahren? Wenn es die Landschaft erlaubt, kann man sich aufs Mountainbike schwingen. Der mühsame Anstieg wird mit einer rasanten Fahrt bergab belohnt.

Wichtig

Nicht jede vorgestellte Sportart ist für jeden geeignet. Manche setzen ein gewisses Maß an Fitness voraus, andere sind zum Beispiel nicht für Ältere oder Menschen mit Rücken- oder Gelenkbeschwerden gedacht. Fragen Sie im Zweifel vor dem Start einen Arzt. Nach langer Sportabstinenz gehören ohnehin zunächst Herz und Kreislauf auf den Prüfstand. Ein Besuch beim Diabetologen steht vorher an, wenn Sie lange keinen Sport mehr getrieben haben. Bewegung hat nämlich den positiven Effekt, den Blutzucker unabhängig von Antidiabetika zu senken. Damit steigt jedoch auch die Gefahr für Unterzuckerungen. Prinzipiell empfiehlt es sich auch, zunächst eine Probestunde zu vereinbaren oder einfach erst einmal zuzusehen.

Parkour: Machen Sie die Stadt zu Ihrem Sportfeld, das Sie rennend, springend und hechtend erkunden. Hindernisse sind kein Problem, sondern Herausforderungen.

Pilates: Nach all den quirligen Sportarten nun ein ruhiger Vorschlag: Pilates ist ein ganzheitliches Körpertraining, bei dem mit Hilfe von Kraftübungen, Stretching und bewusster Atmung die Muskeln von Beckenboden, Bauch und Rücken trainiert werden.

Poledance: Was manch einer nur aus Rotlicht-Etablissements oder -Filmen kennt, ist anstrengender als man denkt: der Tanz an der Stange. Anfänger verlieren erst einmal nicht den Bodenkontakt, Profis schlängeln sich sogar kopfüber ums Sportgerät.

Rudern: Rudern ist uralt, die Sklaven auf den römischen Galeeren hatten aber vermutlich keinen Spaß daran. Ganz anders die Ruderer von heute. Wer einmal in der Gruppe über den Fluss geglitten ist, weiß, wie schön (anstrengend) es ist.

Seilspringen: Ein Kindersport? Die Effekte für die Fitness sind aber nicht zu unterschätzen, springen doch selbst Profiboxer mit dem Seil. Es geht auch in der Gruppe und macht dann noch mehr Spaß: Dabei schwingen zwei ein langes Seil, über das in der Mitte ein Dritter springt.

Slackline: Vielleicht haben Sie ja letzten Sommer im Park schon jemanden auf einer Slackline gesehen und sich gefragt, was der Mensch da treibt. Ziel ist es, auf einem straff zwischen zwei Bäumen gespannten Gurt möglichst lange zu balancieren. Doch keine Sorge, wer das Gleichgewicht verliert, kann schnell wieder abspringen. Die Slackline ist nur knapp über dem Erdboden angebracht.

Tai-Chi: Der auch als "chinesisches Schattenboxen" bezeichnete Sport ist eine Art Gymnastik, die sich aus der Traditionellen Chinesischen Medizin ableitet. Die zeitlupenartig durchgeführten Bewegungen sollen dafür sorgen, dass die Lebensenergie "Chi" ungehindert durch den Körper strömt, Achtsamkeit und Bodenhaftung steigen und Stress sinkt.

Tanzen: Ob Standardtänze wie Walzer, Jive und Disco Fox oder rasantere Varianten wie Swing, Lindy Hop und Rock’n’Roll – für jene, die gerne tanzen, heißt es hier, das ist Sport und macht Spaß.

Trailrunning: Gelangweilt von der immer gleichen Jogging-Route durch den Stadtpark? Dann biegen Sie doch einfach mal ab, wo keine Abzweigung ist. Beim Trailrunning rennt man abseits der asphaltierten Wege, lernt seine Umgebung ganz neu kennen. Und wer möchte, bleibt einfach mal stehen und genießt die Natur.

Trampolinspringen: Hoch, höher, am höchsten: Beim Trampolinspringen kommt der Spaß durch den berauschenden Höhenflug. Da vergisst man schnell einmal, wie anstrengend das Hüpfen ist und wie sehr die Muskeln dabei trainiert werden.

Apotheker Fabian Henkel

Anzeige

Wie Sie Ihr Weihnachten entschleunigen

Grüne ErdeTraditionen, lästige Verpflichtungen, anstrengende Besorgungen, kraftraubende Zeremonien – entschleunigen Sie Ihre Weihnachtszeit!

Lesen Sie hier mehr!

Anzeige

Aktuelles

Wissen

Arzneimitteldatenbank

Informationen zu Arzneimitteln, Beschwerden oder Wirkstoffen.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen