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Ein fester Wille ist die wichtigste Voraussetzung für einen Rauchstopp.
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"Es ist einfach, sich das Rauchen abzugewöhnen. Ich habe es hunderte von Malen getan." So soll der Schriftsteller Mark Twain das Problem beschrieben haben, das viele ausstiegswillige Raucher quält: Der Vorsatz, das Rauchen aufzugeben, ist vorhanden, aber sehr schwer durchzuhalten. Wenn jedoch der unbedingte Wille zum Ausstieg da ist und geeignete Wege beschritten werden, kann es gelingen. Und es lohnt sich, denn ...
Der Nutzen ist am größten, wenn man in jungen Jahren die letzte Zigarette ausgedrückt hat. Aber auch ältere Raucher können durch einen dauerhaften Rauchstopp viele Lebensjahre und Lebensqualität hinzugewinnen. Und nicht zuletzt spart man viel Geld, mit dem man sich manchen lang gehegten Wunsch erfüllen kann, etwa eine schöne Reise.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg bietet eine telefonische Beratung für Raucher an, die einen Rauchstopp planen, oder für ehemalige Raucher, die rückfallgefährdet sind. Zu erreichen ist das Rauchertelefon von Montag bis Freitag von 14 – 17 Uhr unter 06221 424200.
Wichtigste Voraussetzung für den Erfolg der Raucher-Entwöhnung: der feste Wille, aufzuhören. Helfen können Ausstiegswilligen verhaltenstherapeutische Maßnahmen und ärztliche Beratung sowie bei Bedarf bestimmte Arzneistoffe wie das verschreibungspflichtige Bupropion oder Vareniclin. Deren Einsatz bedarf jedoch ärztlicher Beratung und Begleitung. Beide Wirkstoffe werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Nützlich kann außerdem die Nikotinersatztherapie etwa mit Pflastern oder Kaugummis sein, die man ebenfalls selbst bezahlen muss. Geeignete Präparate gibt es in der Apotheke, dazu fachkundigen Rat.
Die Teilnahme an ausgewählten Raucher-Entwöhnungskursen unterstützen gesetzliche Krankenkassen möglicherweise. Ob und wie das machbar ist, muss man bei seiner Kasse erfragen.
Dr. Frank Schäfer
Tipps zum Beenden des Rauchens gibt unter anderem die Schweizer Lungenliga unter www.lungenliga.ch, Menüpunkt "Themenschwerpunkte" und dort "Mit dem Rauchen aufhören". Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Hintergrundinformationen und praktische Tipps unter www.rauchfrei-info.de. Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg gibt es unter www.dkfz.de und dort unter dem Menüpunkt "Tabakentwöhnung". Das Rauchstopp-E-Mail-/SMS-Coaching-Programm der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) ist kostenlos und wird auch für Raucher, die nicht bei der DAK versichert sind, angeboten. Näheres erfährt man unter www.dak.de.
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