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Frau streckt sich auf ihrem Bürostuhl

Freitags schon an Montag denken: Wer so vorausschauend arbeitet, kann mit einem freien Kopf ins Wochenende gehen und am Montag gut vorbereitet in die Woche starten.
© DAK

Tipps gegen das Montagstief

Sie sind nicht der Einzige, der davon betroffen ist: vom "Mini-Jetlag" am ersten Wochentag. Mit den hier folgenden Anti-Montags-Blues-Tipps können Sie gegensteuern.

Der Montagmorgen ist da, Sie kauern müde unter der Decke und wollen nicht aufstehen – egal, wie penetrant der Wecker klingelt. So wie Ihnen geht es hunderttausend anderen Leidensgenossen auch. Wissenschaftler nennen dieses Phänomen Montags-Blues. Der Alltag geht wieder los, und viele Menschen reagieren darauf mit Müdigkeit und mieser Laune.

Montags auf dem Weg zur Arbeit, die ersten Telefonate nerven: Am besten versucht man, es gerade dann langsam anzugehen und sich die Laune nicht gleich zu Wochenbeginn verderben zu lassen. Wer gerne Fahrrad fährt, kann damit schon auf dem Arbeitsweg in Schwung kommen und nach Feierabend den aufgestauten Stress abbauen.

Studien bescheinigen: Zu Wochenbeginn wird weniger geleistet als dienstags oder mittwochs, an keinem anderen Wochentag ist die Verletzungsgefahr im Job größer, und selbst bei der Zahl der Krankmeldungen ist der Montag einsame Spitze. Warum aber ist es gerade montags so schwer, in die Gänge zu kommen?

Muffel-Grund 1:

Bei vielen Menschen stürzt am Wochenende das Immunsystem ab. Wer längere Zeit unter Druck steht, dessen Körper schüttet zahlreiche Hormone aus, die ihn durchhalten lassen. Dieser Hormon-Cocktail schwächt zugleich das Immunsystem, so dass jede längere Anspannung den Körper auslaugt und danach kollabieren lässt. Bei den einen passiert das mit dem ersten freien Tag – Stichwort: Wochenend-Migräne –, bei anderen zieht es sich etwas hin, was die häufigen Montagsfehltage erklärt.

Muffel-Grund 2:

Am Wochenende gehen viele bis spät in die Nacht feiern oder schlafen bis mittags aus. Das bringt den Biorhythmus durcheinander, mit der Folge, dass der Wecker zwar am Montagmorgen klingelt, der Körper aber noch auf Schlaf eingestellt ist. Damit Sie in Zukunft besser in die Woche starten, finden Sie auf der folgenden Seite ein paar Anti-Blues-Tricks.

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  • Am Freitag an den Montag denken
    Arbeiten Sie vorausschauend. So können Sie mit einem freien Kopf ins Wochenende gehen. Legen Sie dazu einfach eine To-do-Liste für die nächste Woche an, dann starten Sie vorbereitet in den Montag und müssen nicht unter Termindruck Projekte und Arbeitsaufträge ordnen.
  • Klären Sie Konflikte
    Falls es in den vergangenen Tagen Ärger oder Probleme gab, klären Sie diese möglichst bis Freitag. So können Sie emotional unbelastet in die neue Woche gehen.
  • Räumen Sie den Schreibtisch auf
    Denn einem aufgeräumten Schreibtisch den Rücken zu kehren, hat einen ebenso beruhigenden Effekt wie am Montag auf einen solchen zu treffen.
  • Am Sonntag vor allem entspannen
    Entspannen Sie! Wer sonntags in hektischen Freizeitstress verfällt, ist am Montag geschlaucht. Lassen Sie also den Tag lässig ausklingen – aber bloß nicht mit Hausputz! Das erledigen Sie besser samstags. Wer den Sonntag mit Alltagskram vollstopft, fühlt sich montags um seine freien Tage betrogen. Tanken Sie emotional Kraft: Rufen Sie einen lieben Menschen an, machen Sie Yoga oder schmieden Sie mit Urlaubsprospekten Pläne für die nächsten Ferien. Sorgen Sie für guten Schlaf, schlummern Sie am Sonntagmorgen nicht zu lange, sonst sind Sie abends hellwach und fühlen sich montags wie gerädert.
  • Am Montag alles langsam angehen
    Am Montag besser ganz sanft in die Woche einsteigen. Wenn der Wecker klingelt, räkeln und strecken Sie sich dann noch eine Runde, statt abrupt aufzustehen und Kreislaufprobleme zu verursachen. Sanft weckt auch ein Lichtwecker, der einen Sonnenaufgang simuliert. Bleiben Sie entspannt! Gehen Sie 15 Minuten früher als sonst aus dem Haus. So kommen Sie schön locker im Büro an und starten nicht schon mit Zeitdruck in die Woche.

Narimaan Nikbakht

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