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Diese Gegenden garantieren einen richtigen Winter.

Ski fahren, Rodeln, Winterwandern: So zeigt sich die kalte Jahreszeit von ihrer schönsten Seite.
© ARochau - Fotolia

Do. 17. Dezember 2015

Winter der Superlative

Was gehört zu einem ordentlichen Winter? Natürlich viel Schnee, lange Ski- und Rodelpisten, klirrende Kälte. Im Folgenden sind Gegenden aufgeführt, in denen man recht sicher damit rechnen kann.

Ski fahren, Rodeln, Winterwandern: Das geht nur in Regionen, in denen ausreichend Schnee liegt. Kein Wunder, dass deshalb viele bei der Suche nach dem idealen Wintersportgebiet auf Schneesicherheit Wert legen. Aber wo findet man die? Auf jeden Fall auf der Zugspitze. Hier gibt es das einzige Gletscher-Skigebiet Deutschlands: den nördlichen Schneeferner. Manchmal fällt dort schon im Oktober Schnee, spätestens im Dezember. Nach einer Studie, die der Deutsche Alpenverein in Auftrag gegeben hat, werden in Bayern in Zukunft nur noch zwei Gebiete ausreichend Naturschnee für den Wintersport haben: die Zugspitzregion und Garmisch Partenkirchen sowie Oberstdorf mit dem Nebelhorn. Übrigens hält die Zugspitze den deutschen Rekord mit dem stärksten Schneefall innerhalb von 24 Stunden: Am 24. März 2004 fielen 1,5 Meter weiße Flocken.

Lang und schön: die Kammloipe

Als eine der längsten und bisher schneesichersten Loipen Deutschlands gilt die Kammloipe. Sie misst 36 Kilometer und liegt im südlichen Sachsen im Naturpark Erzgebirge/Vogtland. Die Loipenstrecke beginnt in Johanngeorgenstadt an der sächsisch-böhmischen Grenze und endet bei Schöneck, dem "Balkon des Vogtlandes". Ein Höhepunkt der Loipe ist der Panoramablick Schneckenstein auf einer Höhe von 861 Metern. Von hier aus genießen Skiwanderer eineunderbare Aussicht über die Berge des Vogtlandes und der angrenzenden Tschechoslowakei.

Endlos wandern bei Bolsterlang

Im Allgäu, in der Nähe des Bergdorfes Bolsterlang, liegt einer der längsten Höhenwinterwanderwege. Er beginnt an der Hörnerbahn-Bergstation, wo eine Sonnenterrasse mit Liegestühlen zum Verweilen einlädt. Der Weg, der auf einer Höhe von 1500 Metern verläuft und ins Bolgental führt, ist sehr sonnig und bietet immer wieder wunderschöne Ausblicke in die Allgäuer und Tiroler Berge. Die Strecke von sieben Kilometern ist in drei Stunden zu schaffen, vorausgesetzt die vielen neu aufgestellten Ruhebänke am Wegesrand üben keine allzu große Anziehungskraft aus.

Kilometerlang rodeln

Auch für Schlittenfahrer gibt es im Winter ein Highlight: Der Geißkopf ist ein 1097 Meter hoher Berg im Bayerischen Wald. Hier oben startet eine der längsten Schlitten- und Rodelbahnen im deutschsprachigen Raum, die Geißkopfrodelbahn. Auf zwei Kilometern Abfahrtsstrecke kann man sich den frischen Winterwind um die Nase wehen lassen. Und keine Sorge: Der Schlitten muss nicht auf den Berg geschleppt werden, man nimmt ihn einfach mit auf die Sesselbahn.

Garantiert eiskalt

Ein richtiger Winter muss vor allem kalt sein. Am Funtensee im Berchtesgadener Land hat offenbar Väterchen Frost sein Zuhause. Die Gegend ist durch ihre Kälterekorde bekannt, in manchen Jahren werden hier zwischen minus 30 und 40 Grad Celsius gemessen. Die eisigen Wintertemperaturen hängen mit der Kessellage des Sees zusammen: Er liegt in einem Becken, das von Bergen umschlossen ist. Die Sonnenstrahlen schaffen es nicht bis zum Boden des Beckens, nachts schwindet das bisschen Tageswärme rasch wieder. Für alle, die es im Winter an den kalten Funtensee zieht, gibt es immerhin eine Möglichkeit, sich aufzuwärmen: mit der regionalen Spezialität, dem köstlichen Enzianschnaps.

Claudia Nöllke

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