Sie sind in: Startseite Service Neue Apotheken Illustrierte Archiv 2016 15. März Ostern: Alternativen zum Schoko-Ei

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Zu Ostern müssen es nicht immer Süßigkeiten sein.

Ausgeblasene Eier bemalen und verschenken: Darüber freuen sich Groß und Klein.
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Ostern: Alternativen zum Schoko-Ei

Ganz um Schokolade für ihre Kinder kommen die meisten Eltern an Ostern sicher nicht herum. Und in kleinen Mengen schadet Süßes auch nicht. Das Osternest aber nur mit Naschereien zu füllen, muss nicht sein. Einige Alternativen.

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Phantasiehelm nach Maß

Ein aufgeblasener Luftballon gibt die Form vor. Darauf zeichnet man den Stirnumfang des Kindes ein, den man mit einem Maßband gemessen hat, und beklebt den Ballon dann von oben bis zum markierten Stirnumfang mit Pappmaché. Nach dem Trocknen lässt man den Ballon platzen. Es entsteht ein maßgeschneiderter Helm, den Geschwisterkinder nach Belieben bemalen können. Vom Wikinger- bis zum Astronautenoutfit lässt sich als Phantasiehelm alles gestalten, was Kindern Freude bringen kann.

Malereien auf dem Hühnerei

Ausgeblasene Eier bemalen und sich gegenseitig schenken: Da sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Und Geschwister haben voneinander etwas ganz Individuelles bekommen.

Selbst aktiv werden

Ein Bastelset vom Osterhasen ruft kleine Künstler schnell auf den Plan. Auch neue Farben, mit denen ein Kind noch nie gewerkelt hat, wecken Interesse. So lässt sich die Osterdekoration vielleicht noch am Ostersonntag wirkungsvoll ergänzen.

Nichts wie raus

Springseil, Flummi, der erste Volleyball, ein neuer Fußball, ein Skateboard: All das lockt Kinder ins Freie. Dorthin also, wo sich Kinder am besten austoben können.

Endlich ein Haustier?

In manchen Familien zieht zu Ostern ein lange herbeigesehntes Haustier ein. Vor allem Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen gehören in dieser Zeit zu den begehrten Präsenten. Natürlich freuen sich Kinder über diese Art von Geschenk. Doch der Kauf sollte gut überlegt und alle Vor- und Nachteile sorgfältig abgewogen werden.

Vorfreude mit Gutscheinen

In gekauften Dekoeiern oder selbst gebastelten Varianten lassen sich Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen unterbringen. Vom Kinobesuch über die Vorlesestunde bis zum Besuch im Spaßbad. Möglichkeiten gibt es jede Menge.

Süss, aber richtig

Experten empfehlen, dass Kinder nicht mehr als zehn Prozent ihres täglichen Energiebedarfs mit Süßigkeiten decken sollten. Zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr macht das 140 Kilokalorien pro Tag aus. In einem 100-Gramm-Osterhasen aus Schokolade stecken bereits etwa 540 Kilokalorien. Wenn schon Schokolade, dann teilt man sie sich am besten immer gut ein, damit langfristig der Richtwert von zehn Prozent nicht überschritten wird. Tipp: Kleine Schokoeier lassen sich besser portionieren. Da fällt das Einteilen leichter, und das Kind lernt nebenbei ein wenig Kopfrechnen. Dunkle Schokolade ist zudem gesünder als Vollmilchschokolade. Ob diese Variante dem eigenen Kind schmeckt, ist zumindest mehrere Versuche wert. Zuckerarm kommt das Osterlamm aus Hefeteig daher. Was an Naschtagen selbstverständlich niemals fehlen darf: das gründliche Zähneputzen, zumindest morgens und vor dem Schlafengehen.

Apothekerin Isabel Weinert

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