Sie sind in: Startseite Service Neue Apotheken Illustrierte Archiv 2016 1. August Zehn Fitmacher für heiße Tage

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Diese Tipps helfen gegen Sommerhitze.

Wassermelonen bestehen zu fast 100 Prozent aus Flüssigkeit und sind daher eine ideale Mahlzeit an heißen Tagen.
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Zehn Fitmacher für heisse Tage

Das beste Sommerwetter ist da, aber Sie hängen in den Seilen? Fühlen sich verschwitzt und matt? Wir kennen ein paar Tricks, die Sie von Kopf bis Fuß kühlen.

1. Erfrischende Massage:

Je höher die Temperatur, desto schwerer die Beine. Auch wer keine Venenprobleme hat, kennt dieses schwere Gefühl in den Waden. Durch Wärme erweitern sich die Venen, dadurch können Blut und Gewebeflüssigkeit nicht mehr mit dem nötigen Druck von den Füßen zum Herzen zurückgepumpt werden. Hilfreich ist eine Beinmassage mit erfrischendem ätherischen Zitronenöl aus der Apotheke (etwa 6 Tropfen mit 15 Millilitern Sonnenblumenöl mischen). Von den Zehen mit leichtem Druck über die Wölbung der Fußsohle zur Ferse hin einmassieren, dann von unten nach oben über die Waden streichen – immer in Richtung des Blutflusses in den Venen.

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2. Helfer für müde Lider:

Augenpads, getränkt mit hochwertigem Algen-Extrakt und Hyaluronsäure, mildern Schwellungen und revitalisieren müde Haut. Alternativ können Sie Gurkenscheiben aus dem Kühlschrank nehmen. Kleine Augen-Yoga-Übung: Stellen Sie sich vor Ihrem geistigen Auge eine Uhr vor und beginnen Sie abwechselnd auf 12, 3, 6 und 9 Uhr zu schauen, zuerst im Uhrzeigersinn und dann entgegengesetzt.

3. Kühlung aus der Tube:

Spezielle kühlende Gele kurbeln die Mikrozirkulation in den Beinen an und stärken die Wände von Blutgefäßen etwa durch Extrakte aus Rosskastanie oder rotem Weinlaub. Feuchtigkeitssprays mit Thermalwasser kühlen Dekolleté und Gesicht. Kurz einwirken lassen, mit den Fingern einklopfen.

4. Für genug Flüssigkeit sorgen:

Wichtig ist, genug zu trinken. Lesen Sie dazu mehr auf Seite 39. Ein guter Wasserspender sind übrigens auch Wassermelonen. Sie enthalten bis zu 95 Prozent Wasser und Mineralien wie Kalium, Calcium oder Magnesium.

5. Eiswürfel beleben:

Eine kleine Abreibung mit Eiswürfeln trainiert die Gefäße, strafft das Gewebe leicht und ist ideal für Dekolleté und Oberschenkel. Damit die Haut keinen Kälteschock bekommt, mehrere Würfel mit einem Waschlappen umwickeln.

6. Duschgymnastik:

Wenn der Kreislauf an heißen Tagen schon am Morgen im Keller ist, hilft eine Fünf-Minuten-Duschgymnastik. Dazu lauwarmes Wasser zuerst auf die Kopfmitte, Gesicht und Schultern laufen lassen. Tief einatmen und den Oberkörper nach vorne beugen. Kopf und Arme baumeln lassen, dabei das Wasser auf den Rücken prasseln lassen. Langsam wieder aufrichten und die Übung fünfmal wiederholen.

7. Feuerlöscher:

Eine wichtige SOS-Maßnahme bei leichtem Sonnenbrand ist neben dem sofortigen Gang in den Schatten eine intensive Kühlung am besten mit feuchten Umschlägen. Kühlende Gele und Lotionen lindern die Beschwerden ebenfalls, vermieden werden müssen Fettsalben. Schmerzmittel aus der Apotheke beispielsweise mit Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure mindern Schmerzen und die Entzündung, Antihistaminika das Hautjucken. Und nicht vergessen: Gerade auch Sonnenbrandopfer sollten genug trinken. After-sun-Produkte helfen zwar nicht bei einem Sonnenbrand, aber als Hautpflege nach dem Sonnenbad der sonnengestressten Haut. Sie enthalten unter anderem Hama­melis, Vitamin E oder Aloe vera.

8. Wind per Knopfdruck:

Hitze ist ein Fall für Ventilatoren. Auf Power stellen – schon sorgt der Tischventilator für ein frisches Lüftchen. Wenn Sie dann noch ein ätherisches Öl versprühen, das ans Mittelmeer erinnert, fühlen Sie sich fast wie im Urlaub.

9. Frische-Kick fürs Haar:

Shampoos, die Teebaumöl oder Minzeextrakte enthalten, bewirken ein Gefühl der ­Kühlung, weil sie die Kälterezeptoren der Haut stimulieren.

10. Sport und Ozon:

Etwa jeder Zehnte reagiert sensibel auf Ozon, ein Reizgas, das sich bodennah besonders im Sommer entwickelt. Ab einem Wert von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft (1h-Mittelwert) wird die Bevölkerung über die Medien informiert. Gesundheitlich eingeschränkte Personen, Asthmatiker zum Beispiel, verzichten dann besser auf anstrengende Tätigkeiten im Freien. Ab der Alarmschwelle von 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft sollten auch Gesunde anstrengende Tätigkeiten meiden. Aktuelle Ozonwerte veröffentlicht das Umweltbundesamt im Internet, die Adresse dazu steht in der aktuellen Linkliste zu diesem Heft..

Narimaan Nikbakht

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