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Schwangerschaft: Insidertipps aus der Apotheke

Was können Schwangere für sich und ihr Baby tun? Vitamine, Mineralien und Kompressionsstrümpfe aus der Apotheke können gegen "quot;typische Schwangerschaftsbeschwerden"quot; eingesetzt werden.

Folsäure von Anfang an

Beim Embryo wird während der 2. und 4. Schwangerschaftswoche das zentrale Nervensystem gebildet. Fehlt die für die Zellteilung nötige Folsäure, steigt das Risiko einer Fehlbildung. Entsprechende Folsäure­präparate gibt es in Ihrer Apotheke.

Impfstatus checken lassen

Impfstatus unbedingt checken lassen ­Röteln können beim Embryo zum Beispiel Herz- und Gehirnschäden, Taubheit und grauen Star verursachen. In den ersten drei  Schwangerschaftsmonaten liegt das Risiko, dass das Kind betroffen ist, bei über 50 Prozent - danach verringert es sich.

Hilfe bei Venenschwäche und Krampfadern

Wer schwache Venen hat, muss seine Beine jetzt besonders im Auge behalten. Gut tun

  • Bewegung (Schwimmen, Radfahren, Spazieren gehen)
  • Beine hochlegen
  • Wechselduschen (warm - kalt, nicht wie sonst heiß -eisig!)
  • Kompressionsstrümpfe tragen.
  • Tabu sind hohe Absätze, enge Stiefel, heiße Bäder.

Wadenkrämpfe in den Griff bekommen

Nächtliche Wadenkrämpfe plagen viele Schwangere. Längerfristige Abhilfe können ausreichend hoch dosierte Magnesiumpräparate aus der Apotheke schaffen.

Schlaflosigkeit bekämpfen

Die einen quält der runde Bauch, die anderen die Sorge, ob alles gut geht. Wohl­tuend ist dann ein schönes warmes Bad mit Melissenöl oder ein Einschlaftee mit Hopfen, Melisse oder Passionsblume. Fragen Sie in Ihrer Apotheke.

Scheiden-pH überprüfen

Vaginale Infektionen können unbemerkt zur Gebärmutter aufsteigen und zum Beispiel zu früh Wehen auslösen oder zum Blasensprung führen. Der normalerweise saure pH-Wert (ca. 4) der Scheidenflüs­sigkeit steigt bei einer Infektion an. Mit einem Testhandschuh mit eingearbeitetem pH-lndikator kann die Schwangere den pH-Wert ihrer Scheide selbst messen.

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Bei etwa 70 Prozent der Schwangeren kommt es zu einer Überdehnung der elastischen Fasern im Bereich von Bauch, Hüfte, Oberschenkel oder Brust . Nach der Geburt bleiben gelblichweiße Streifen sichtbar. Regelmäßiges Eincremen und eine frühzeitig begonnene Zupfmassage können vorbeugend wirken.

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Letzte Änderung: 16.08.2005