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Bewegung tut gut
Bewegungsmangel verdoppelt das Risiko eines Herzinfarktes und zwar unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck und erhöhtes Cholesterin.
Bewegungsmangel, das haben Studien
nachgewiesen, verdoppelt das Risiko eines Herzinfarktes und zwar
unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck
und erhöhtes Cholesterin. Als Schutzfaktor genügt
eine durchschnittlich gute Fitness, so Experten. Sie empfehlen
Sportarten, bei denen der Körper zyklische, immer wiederkehrende
Bewegungen durchführt wie schnelles Gehen, Bergwandern,
Fahrradfahren, Schwimmen oder Rudern. "Laufen und dabei
lächeln", das ist besonders optimal.
Wo steht, dass man sich quälen muss?
Heute geht es nicht mehr darum, wer am
höchsten springen und am schnellsten spurten kann. Heute geht es
um Verminderung von Risikofaktoren, Stärkung von Immunsystem,
Muskulatur, Kreislauf, Stoffwechsel und Herz. Sprich: um
Verbesserung der Lebensqualität. Bereits zwei Stunden
körperlicher Aktivität von nur mäßiger Intensität in der Woche
reichen aus, um das Infarktrisiko im Vergleich zu
Bewegungsmuffeln um mehr als die Hälfte zu senken, so eine
finnische Studie.
Gesund ist, was Spaß macht
Also gehen Sie die Sache langsam an:
Nirgendwo steht, dass man sich quälen muss.
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Alles, was Schmerzen bereitet, ist überholt.
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Spaß muss sein. Überfordern Sie sich nicht.
Wenn Sie mit den body-gestylten Schönheiten
im tigergestreiften Outfit sowie passendem Stirnband und
Hüftgürtel in Ihrem Fitnesszentrum nicht mithalten können: Es ist
egal.
Verlassen Sie sich auf Ihre eigene
Befindlichkeit. Sie können durchaus den Mut haben, auch mal nein
zu sagen und sich an den Rand zu stellen. Machen Sie weiter, wenn
Ihnen danach ist.
Sie werden merken: Bewegung hebt die
Stimmung. Es gibt auch gute Anzeichen dafür, dass körpereigene
Glücksstoffe freigesetzt werden. Viele Menschen berichten, dass
Joggen euphorisch machen kann. Das natürliche Belohnungssystem
wird quasi in Gang gesetzt.
Und nicht zuletzt wird bei körperlicher
Ertüchtigung auch das Gehirn auf Trab gebracht. Mehrdurchblutung
der menschlichen Denkzentrale beugt Abbauerscheinungen vor, die
besonders betagten Hirnen zu schaffen machen können. Ein gesunder
Geist in einem gesunden Körper kommt letztendlich der Umwelt
zugute.
Quelle: Dr. C. Berg: Umwelt und Gesundheit von A-Z. GOVI-Verlag GmbH
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