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Frisches Obst und Gemüse: ein Genuss.
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Obst und Gemüse: Die inneren Werte erhalten

Gemüse hält schon nach kurzer Zeit nicht mehr, was seine Farben für die Gesundheit verheißen: Bei 20 Grad Celsius nimmt der Vitamingehalt binnen zwei Tagen um ein Viertel bis zu einem Dreiviertel der Ausgangskonzentration ab. Günstiger sieht es beim Lagern im Gemüsefach des Kühlschranks aus, hier verringert sich die Vitaminmenge langsamer.

Neben dem Lagern entscheidet das Zubereiten ganz wesentlich über den Gesundheitswert von Frischkost: Am besten wäscht man Gemüse und Obst gründlich, aber kurz, und schält es nur, wenn unbedingt nötig. Ein Plus für die Gesundheit, denn kurz unter den Schalen sitzen die meisten Vitamine. Karotten, Paprika und Co. schneidet man in große Stücke. Auch das ein Pluspunkt für die Vitaminbilanz, denn je stärker ein Gemüse zerkleinert wird, desto mehr Schnittstellen, an denen Sauerstoff und Feuchtigkeit Vitamine zerstören können.

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Tiefgekühlt am besten pur

Weil es schnell geht und manchmal sogar noch mehr Vitalstoffe enthält als Frischkost, schwören viele Menschen auf Tiefkühlkost. Das ist so falsch nicht, denn die Produkte werden in der Regel frisch schockgefroren, wodurch Vitamine und andere Vitalstoffe größtenteils konserviert werden. Allerdings hält Tiefkühlkost nur, was in ihr steckt, wenn man einige Regeln bei Kauf und Lagerung beachtet.

Gut ist, wenn die Tiefkühltruhen mit einem Thermometer versehen sind, das konstant mindestens minus 18 Grad Celsius anzeigt. Von Waren aus wärmeren sollten Sie die Finger lassen, ebenso von Truhen, an denen kein Thermometer angebracht ist oder die bis über die sichtbare Höchstfüllmarke befüllt sind. Um sicher zu gehen, dass die Kühlkette der Ware nicht unterbrochen wurde, sehen Sie sich bei durchsichtigen Packungen das Innenleben genau an. Finden Sie "Schnee", deutet das auf ein mindestens einmaliges Auftauen der Ware hin.

Kartons schüttelt man und achtet auf das Geräusch. Gemüse und Obst sollten immer möglichst locker in der Packung liegen, an einem Rüttelgeräusch erkennbar. Selbstverständlich gehört auch der Test auf Risse und Löcher dazu, denn dringt Sauerstoff in die Packung ein, entsteht in Kombination mit Temperaturschwankungen oft ein sogenannter Gefrierbrand. Ebenfalls ein Kriterium, die Ware nicht zu kaufen.

Gut verpackt in einer Kühltasche bringen sie das Essen umgehend nach Hause und in der eigenen Gefriertruhe "in Sicherheit".

Was nicht in den Kühlschrank darf

Nicht jedem "Grünzeug" bekommt das Kühlen. So gehören zum Beispiel Gurken, grüne Bohnen, Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Zucchini, tropische Früchte, Bananen sowie Zitrusfrüchte nicht in den Kühlschrank. Sie verfärben sich dann, bekommen wässrig-glasige Stellen oder verändern sich im Geschmack. Deshalb: Kälteempfindliche Obst- und Gemüsesorten am besten in einem kühlen Vorrats- oder Kellerraum aufbewahren.

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