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Radrennfahrer

Man muss keine Radrennen fahren, um die positiven Wirkungen dieses Sports auf Herz und Kreislauf zu erfahren.
© R. Freund

Radfahren: effektives Training ganz nebenbei

Der eine fährt mit dem Fahrrad zum Einkaufen, der andere nutzt es für längere Touren zum sportlichen Stressabbau nach Feierabend oder für Ausflüge in geselliger Runde. Egal wie man es einsetzt: Der Gesundheit tut man dadurch einen Gefallen.

Wie jeder Ausdauersport stärkt Radfahren Herz und Kreislauf. Wer regelmäßig fährt, merkt schon bald, dass die gewohnten Strecken weniger Anstrengung erfordern und leichte Steigungen einfacher zu bewältigen sind. Weitere Pluspunkte: Das Herz von trainierten Menschen schlägt langsamer, und der Blutdruck sinkt. Zudem stärkt moderater Sport die körpereigenen Abwehrkräfte, so dass man sich seltener erkältet.

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Im Gegensatz zum Joggen schont Radfahren die Kniegelenke. Es eignet sich daher auch für Menschen mit Übergewicht, deren Kniegelenke bei anderen Sportarten oft besonderen Belastungen standhalten müssen. Darüber hinaus kräftigt das Radeln längst nicht nur die Beinmuskeln. Es stärkt auch Arme und Oberkörper, speziell die Rückenmuskulatur. Um schädliche Fehlhaltungen und damit Muskelverspannungen zu vermeiden, sollten die Fahrradgröße, die Sitz- und Lenkerposition genau auf den Körper abgestimmt sein.

Sport- und Freizeiträder werden heutzutage in zahlreichen Ausführungen für Straße und Gelände angeboten. Für ältere Menschen, die nicht mehr so gelenkig sind, gibt es Fahrradmodelle, deren besondere Rahmenform das Aufsteigen erleichtert. Lassen Sie sich dazu beim Fachhändler beraten.

Apotheker Rüdiger Freund

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