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Yin und Yang in der chinesischen Medizin

Das Symbol von Yin und Yang, den beiden gegensätzlichen Aspekten, kennen zwar viele Menschen, was es genau darstellt wissen jedoch nur wenige.

Die schwarze Hälfte ist das Yin. Es steht für Kälte, Erde, Mond, Tal, Nacht, Winter, Ruhe, Passivität, Weiblichkeit und Weichheit. Yang ist der helle Anteil und steht für Himmel, Sonne, Berg, Tag, Sommer, Bewegung, Aktivität, Hitze, Härte und Männlichkeit. Daß sowohl im Yin als auch im Yang wechselseitig beide anderen Aspekte mit enthalten sind, symbolisieren der weiße beziehungsweise schwarze Punkt.

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Bezogen auf den menschlichen Körper steht Yin für das Körperinnere, die Vorderseite, die untere Körperhälfte, Blut und Körpersäfte. Zum Yang dagegen zählen das Körperäußere, die Rückseite, die obere Körperhälfte, Energie und Geist.

In der chinesischen Medizin kommt es darauf an, daß Yin und Yang harmonisch zusammenwirken. Beim gesunden Menschen sind sie im Gleichgewicht, bei Kranken dominiert eines von beiden. Alle therapeutischen Maßnahmen in der chinesischen Medizin zielen darauf ab, Yin und Yang wieder auszutarieren. Beide sind dabei absolut gleichwertig.

Ein Arzt, der chinesische Medizin praktiziert, wird versuchen, durch Befragen, vor allem aber auch durch Abtasten, Fühlen, Sehen, Hören und Riechen herauszufinden, wodurch das Gleichgewicht von Yin und Yang gestört wurde. Er wird den Puls fühlen, den Urin ansehen und riechen sowie Augen, Nase, Ohren, Mund, Zunge und Zähne inspizieren.

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