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Der Sommer ist für viele die schönste Jahreszeit. Ein Sonnenhut ist Pflicht, um einen kühlen Kopf zu bewahren.
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Heiße Tage, laue Nächte: Wenn die Sonne über Deutschland ihr Bestes gibt, wird das manchem bald zu viel. Was die Hitze mit dem Organismus anstellt und worauf Diabetiker aufpassen müssen, erfahren Sie hier.
Hitze treibt die Durchblutung besonders der Haut an. Das kann dazu führen, dass gespritztes Insulin schneller als gewohnt vom Unterhautfettgewebe in den Körperkreislauf gelangt. Unterzuckerungen sind dann möglich. Deshalb gilt:
Wenn es sehr heiß ist, gerät der Organismus in Alarmbereitschaft, denn Wärme bedeutet für Herz und Kreislauf etwa 30 bis 40 Prozent mehr Anstrengung. Um überschüssige Wärme loszuwerden, weitet der Organismus die Blutgefäße der Haut, viel Blut strömt ein und gibt Wärme nach außen ab. Das Blut für diesen Prozess fehlt dann im Körperinneren, wo die Durchblutung sich dann also eher verschlechtert. Das kann Schwindel auslösen. Das hilft:
Starkes Schwitzen schützt den Körper zwar vor Überhitzung, es bringt aber auch Verluste an Mineralsalzen mit sich, vor allem an Kochsalz. Das schafft Ersatz:
Manche mögen’s heiß. Doch auf Arzneimittel und Blutzucker-Messstreifen trifft das nicht zu. Sie sollten nicht deutlich wärmer als 25 Grad Celsius werden. Der schlechteste Lagerort ist deshalb das Auto. Hier klettert die Temperatur leicht auf 70 Grad Celsius und mehr. Deshalb:
Sport und regelmäßige Bewegung beeinflussen die Blutzucker-Einstellung positiv. An heißen Tagen sollte man das übliche Pensum trotzdem drosseln, denn wer jetzt wie gewohnt weitermacht, riskiert Probleme mit dem Kreislauf oder gar einen Hitzschlag. Die wichtigsten Regeln:
Um sich von A nach B zu bewegen, sollten Sie lieber laufen, statt das Auto zu nehmen, es sei denn, es ist klimatisiert. Denn bereits 27 Grad Celsius im Innenraum reichen aus, um die Unfallzahlen im Schnitt um sechs Prozent ansteigen zu lassen.
Apothekerin Isabel Weinert
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