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Der orale Glukose-Toleranz-Test (oGTT)

Bei normalem Nüchtern-Blutzucker kann der Arzt mit Hilfe dieses Tests einen Diabetes oder eine gestörte Glukosetoleranz ausschließen. Die gestörte Glukosetoleranz tritt meist schon lange vor Ausbruch eines Typ-2-Diabetes auf.

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Durchführung und was das Ergebnis sagt

Vor dem Test bleibt der Patient 12 Stunden nüchtern. Am nächsten Morgen bekommt er beim Arzt auf nüchternen Magen 75 Gramm Glukose in 400 Milliliter Flüssigkeit gelöst zum Trinken. Der Blutzucker wird nach zwei Stunden erneut bestimmt.
Der Normwert liegt nach zwei Stunden bei Messung im kapillären Vollblut unter 140 Milligramm pro Deziliter, bei venösem Vollblut unter 120 Milligramm pro Deziliter.
Eine gestörte Glukosetoleranz zeigt sich in Werten zwischen 140 bis 199 Milligramm pro Deziliter beziehungsweise zwischen 120 bis 179 Milligramm pro Deziliter. Von einem Diabetes spricht man bei Werten über 200 beziehungsweise über 180 Milligramm pro Deziliter.

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