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Die wichtigsten OP-Methoden bei Krampfadern

Machen Krampfadern deutliche Beschwerden, werden diese in den meisten Fällen operativ entfernt. Dr. Holger Meisel, Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Krankenhaus Winsen, erklärt die wichtigsten Verfahren.

Stripping

Bei der bewährten Stripping-Methode wird eine Spezialsonde über kleine Hautschnitte in die Krampfadern eingeführt, bis zu deren Ende vorgeschoben und wieder ausgeführt. Anschließend wird die erkrankte Vene durchtrennt, fixiert und herausgezogen. Der Arzt führt die Operation unter lokaler Betäubung oder Vollnarkose durch.

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Radiowellen und Laserbehandlung

Mittels örtlicher Betäubung wird bei der Radiowellen-technik ein dünner Katheter in die Vene eingeführt. Durch die damit eingeleiteten Wärmeimpulse beginnt die Krampfader zu schrumpfen. Wird der Katheter herausgezogen, verschließt sich die Vene, ähnlich einem Reißverschluss. Anders als bei der Radiowellentherapie wird bei der Lasertechnik eine dünne Glasfaser in die Vene eingesetzt. Nach der Erhitzung auf rund 60 bis 70 Grad Celsius verschließt sich die Vene auch hier durch Herausziehen von innen.

Sklerosierung

Sie zählt zu den wohl wirksamsten nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten von oberflächlichen Krampfadern. Der Arzt spritzt ein Verödungsmittel direkt in die Vene, so dass eine gewollte Entzündung der Veneninnenwände erzeugt wird. Die Venen verkleben und sind somit dauerhaft geschlossen.

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