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Die 5 besten Strategien gegen Neurodermitis

  • Vorbeugung: Es gibt keine Schutzmaßnahme, die absolut sicher Neurodermitis verhindert. Doch Wissenschaftler empfehlen, Säuglinge mindestens ein halbes Jahr lang zu stillen oder mit allergenarmer Fertigmilch zu füttern. Beikost sollte schrittweise und spät eingeführt werden. Eier, Fisch und Zitrusfrüchte sind erst nach Vollendung des ersten Lebensjahres angebracht. Haustiere und Rauchen in der Wohnung sind tabu.
  • Spurensuche: Was löst einen Neurodermitis-Schub aus? Bei jedem Patienten ist dies individuell verschieden. Allergietests, Ernährungsprotokolle und Verhaltenstagebücher helfen, den Auslösern auf die Spur zu kommen.

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  • Basis-Hautpflege: Die trockene, raue und rissige Haut bedarf der täglichen Pflege. Das Prinzip dabei: möglichst wenig entfetten und möglichst gut rückfetten. Welche Produkte der Patient verträgt, muss er im Selbstversuch herausfinden. Die Lotionen, Cremes oder Salben sollten zumindest Fette und Feuchthaltefaktoren wie Harnstoff enthalten. Einen zusätzlichen infektions- und entzündungshemmenden Effekt hat eine Pflegecreme mit Johanniskrautextrakt.
  • Akut-Hautpflege: Kortison ist der hilfreichste Arzneistoff bei einem akuten Neurodermitis- Schub. Die Therapie gehört in die Hand des Arztes. Dies gilt auch für die Wirkstoffe Tacrolimus oder Pimecrolimus. Zubereitungen mit diesen Arzneistoffen unterdrücken die bei Neurodermitis überschießende Aktivität des Immunsystems.
  • Kleidung: Kleider sind die zweite Haut. Raue Textilien, kratzende Nähte und Etiketten sind daher nichts für Neurodermitis-Patienten. Silbertextilien können die aufgekratzte Haut vor einer Infektion mit Bakterien schützen.

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