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Rückenschule

Dass die Psyche Einfluss auf den Rücken hat, bemerkt man schon an der Körpersprache: Menschen, die in aufrechter Haltung durchs Leben gehen, sehen einfach zufriedener aus als gebeugte Zeitgenossen mit hängenden Schultern. Hierbei hilft die Rückenschule.

Eine schlechte Körperhaltung schadet auf die Dauer dem Rücken. Falsches Sitzen im Büro und im Auto oder falsches Heben von Lasten verstärken diesen Prozess noch. Auf die Dauer können sich daraus Rückenschmerzen und ernste Wirbelsäulenprobleme entwickeln. Die so genannte Rückenschule kann helfen.

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Mit dem Begriff Rückenschule werden Kursangebote oder Ratgeberbücher und -videos bezeichnet, die sowohl gymnastische Übungen zur Kräftigung der Rückenmuskulatur als auch Anleitungen zu rückengerechten Verhaltensweisen im Alltag umfassen. Denn die Wurzel des Übels liegt meist in einer untrainierten Rückenmuskulatur. Immer mehr Menschen gehen heute einer sitzenden Tätigkeit nach, und obendrein fehlt die Zeit oder die Motivation für einen ausgleichenden Sport am Feierabend. Die Muskeln verkümmern, und die Belastung der Wirbelsäule wächst, bis sie sich mit Schmerzen meldet.

Im Idealfall kann die Rückenschule verhindern, dass es so weit kommt. Aber auch Menschen, die bereits unter Rückenproblemen leiden, profitieren davon. Sie können durch die gezielten Kräftigungsübungen und den bewussten Umgang mit ihrem Körper den Schmerzen wieder Herr werden. Als Hilfe zur Selbsthilfe vermittelt die Rückenschule auch Übungen, die akute Verspannungen lösen. Daher unterstützen viele Krankenkassen die Teilnahme ihrer Mitglieder an der Rückengymnastik von Sportvereinen oder Volkshochschulen mit einem finanziellen Zuschuss. Zu den genauen Bedingungen und ob auch ähnliche Kurse von kommerziellen Anbietern durch die Krankenkassen gefördert werden, geben die örtlichen Geschäftsstellen gerne Auskunft.

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