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Curcuma – Gelbe Wurzel gegen Blähungen

Gelbwurzel wird die Curcuma (Curcuma longa) hier zu Lande oft genannt, denn der Wurzelstock besitzt eine intensiv gelbe Farbe. Die getrockneten und pulverisierten Curcuma-Wurzeln sind auch ein Hauptbestandteil der indischen Gewürzmischung Curry und verleihen ihr das charakteristische Gelb.

Curcuma
© Jörn Hofmann/SIGN

Allerdings verbessert Curcuma nicht nur den Geschmack von Mahlzeiten, sondern macht sie auch bekömmlicher. Diese Eigenschaft teilt die asiatische Wurzel mit anderen Gewürzen wie Rosmarin, Salbei oder Wacholder. In der Heilkunde wird Curcuma folgerichtig gegen Magen-Darm-Beschwerden wie Völlegefühl und Blähungen eingesetzt, denn die Inhaltsstoffe verstärken den Gallenfluss. Die Gallenflüssigkeit sorgt dafür, dass das Fett aus der Nahrung leichter verdaut werden kann. Darüber hinaus soll Curcuma auch die Leber schützen und den Cholesterinspiegel senken.

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Wer Curcuma therapeutisch anwenden möchte, kann ein Pulver aus der Apotheke einnehmen. Experten empfehlen zwei- bis dreimal täglich etwa ein Gramm nach den Mahlzeiten. Es lässt sich aber auch ein Tee daraus zubereiten. Dafür wird ein knapper Teelöffel des Pulvers (1,3 Gramm) mit 150 Millilitern kochendem Wasser übergossen und 10 bis 15 Minuten ziehen gelassen. Über den Tag verteilt sollten dann zwei bis drei Tassen zwischen den Mahlzeiten getrunken werden. Bei längerem Gebrauch oder zu hoher Dosierung können Magenbeschwerden auftreten. Bei Problemen mit der Galle sollte Curcumawurzelstock nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden.

Die wichtigsten Anwendungsgebiete der Heilpflanzen im Überblick

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