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Der immergrüne Kampferbaum (Cinnamomum camphora) wächst in Südostasien. Seine Rinde und vor allem das Harz enthalten ätherisches Öl, aus dem wiederum der Kampfer gewonnen wird.
Kampferbaum
© Jesko Donst
Den charakteristischen aromatischen Geruch von Kampfer verbinden die
meisten Menschen spontan mit Erkältungssalben und Inhalationen gegen
Husten, die sie schon aus Kindertagen kennen.
Noch heute enthalten viele solcher Zubereitungen Kampfer als
Hauptbestandteil. Seine schleimlösende Wirkung auf die Bronchien ist
mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Allerdings werden Kampfersalben
heutzutage nicht mehr bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet, denn das
Risiko einer Verkrampfung der Bronchien ist hoch. Größere Kinder können
jedoch unter sorgfältiger Beachtung der Anwendungshinweise bei einer
Erkältung weiterhin damit eingerieben werden. Fragen Sie dazu Ihren Arzt
oder Apotheker!
Kampfer kann jedoch noch in anderer Weise medizinisch verwendet werden. Bei
Muskelrheumatismus sorgt eine Einreibung für eine stärkere Hautdurchblutung
und durchwärmt dadurch das entsprechende Areal auf angenehme Weise, was die
Schmerzen lindert.
In geringer Dosierung innerlich angewendet sorgt Kampfer zudem dafür, dass sich der Kreislauf bei niedrigem Blutdruck rasch stabilisiert und sich Symptome wie Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bessern. Entsprechende Fertigpräparate, in denen Kampfer zusammen mit Weißdorn enthalten ist, gibt es in der Apotheke.
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