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Rosmarin nicht nur als Gewürz

Die festen, nadelförmigen Blätter des Rosmarins (Rosmarinus officinalis) enthalten hauptsächlich ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe, mehrere organische Säuren und Saponine. Dieser Substanzcocktail verleiht vielen Gerichten der Mittelmeerküche ihren herb-würzigen Geschmack. Die Heilkunde interessiert sich jedoch besonders für die ätherischen Öle, die allgemein anregend wirken.

Rosmarin
© Jörn Hofmann/SIGN

Eingenommen lindert Rosmarin Magen-Darm-Beschwerden: Die ätherischen Öle lösen Verkrampfungen der Gallenwege und des Dünndarms, und beim Würzen von opulenten Speisen ist das sicher ein willkommener Nebeneffekt. Daneben steigert Rosmarin aber auch die Schlagkraft des Herzens und den Blutfluss in den Herzkranzgefäßen, was Menschen mit niedrigem Blutdruck auf die Beine hilft. Aus diesem Grund wird Rosmarintee auch zum Frühstück als Muntermacher statt Kaffee empfohlen. Schwangere sollten allerdings darauf verzichten, denn die Pflanze fördert die Wehentätigkeit. Für den Tee wird ein Teelöffel Rosmarin mit einer Tasse kochendem Wasser aufgegossen und fünf Minuten bedeckt ziehen gelassen.

Äußerlich reizt Rosmarin die Haut und kurbelt so die Durchblutung an. Das bringt ebenfalls den Kreislauf in Schwung und lindert die Beschwerden bei Gelenkrheuma. Für ein Vollbad setzt man 50 Gramm getrocknete Rosmarinblätter ein.

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