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Sägepalme lindert Beschwerden der Prostata

Die Sägepalme (Serenoa repens oder Sabal serrulata) stammt aus den warmen Gefilden Nordamerikas. Schon seit dem 19. Jahrhundert werden ihre Früchte in der Heilkunde bei Prostataleiden verwendet, und noch heute sammelt man sie dafür aus den Wildbeständen. Die Früchte werden anschließend getrocknet und pulverisiert, und das Pulver dient als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Extrakten. Diese werden dann zu Fertigarzneimitteln weiterverarbeitet, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind.

Sägepalme
© Jörn Hofmann/SIGN

Im vorgerückten Lebensalter plagt sich ein großer Teil der Männer mit den Folgen einer vergrößerten Prostata: Beschwerden beim Wasserlassen und häufiger Harndrang stehen dabei meist im Vordergrund. Sägepalm-Präparate zeigen hier ihre Stärken: In klinischen Studien vergrößerte sich während der Einnahme die Harnflussrate der Teilnehmer, und diese mussten auch nicht mehr so oft auf die Toilette.

Die Wissenschaftler führen die Wirkung der Früchte darauf zurück, dass sie bestimmte Stoffe enthalten, die den männlichen Sexualhormonen entgegenwirken. Die Hormone lassen die Prostata wachsen, und die wirksamen Bestandteile der Sägepalme erschweren diesen Vorgang. Die Früchte der Sägepalme können das Wachstum der Prostata zwar nicht endgültig aufhalten, sie lindern jedoch die quälenden Symptome. Auf diese Weise verbessern sie die Lebensqualität der Patienten deutlich.

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