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Steinklee stärkt die Venen

Der Steinklee (Melilotus officinalis) wächst vorzugsweise auf Äckern und Brachflächen in den gemäßigten Breiten Europas, Asiens, Nordamerikas und Australiens. Er blüht gelb und kann unter günstigen Bedingungen weit über zwei Meter hoch werden. Die Blüten enthalten viel Nektar, weswegen die Pflanze auch Honigklee genannt wird.

Steinklee
© Jörn Hofmann/SIGN

In der Naturheilkunde wird Steinkleekraut vorzugsweise gegen Venenleiden eingesetzt. Es enthält Cumarin, das die Blutgerinnung hemmt und dadurch die Fließfähigkeit des Blutes verbessert. Darüber hinaus sollen die Inhaltsstoffe des Krauts auch die Gefäßwände stärken und so gegen Krampfadern und Wasseransammlungen wirken. Es gibt zwar bisher keine stichhaltigen wissenschaftlichen Studien, die das untermauern, allerdings zeigen langjährige Erfahrungen, dass das Kraut bei Venenpatienten positive Effekte vermittelt.

Für einen Tee werden ein bis zwei Teelöffel des getrockneten und geschnittenen Krauts mit 150 Millilitern kochendem Wasser übergossen und zehn Minuten ziehen gelassen. Danach abseihen und etwa zwei bis drei Tassen davon über den Tag verteilt trinken.

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Bei Hämorrhoiden, Prellungen, Verstauchungen und oberflächlichen Blutergüssen kann man Steinkleekraut auch in Form eines Breiumschlags äußerlich anwenden. Für den Umschlag wird das Kraut mit heißem Wasser durchfeuchtet und in ein Mullsäckchen eingebunden. Danach den Umschlag so weit abkühlen lassen, dass man ihn, ohne sich zu verbrennen, auf die betreffende Körperstelle auflegen kann.

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