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Walnussbaum: Auch die Blätter haben es in sich

In vieler Hinsicht ist der Walnussbaum (Juglans regia) dem Menschen hilfreich: Die wohlschmeckenden Nüsse gehören in der Weihnachtszeit einfach auf jeden bunten Teller. Die weichen Fruchtschalen dienten früher zum Braunfärben der Haare. Extrakte daraus finden sich auch heute noch in einigen Shampoos. Und die Blätter kommen in der Heilkunde zum Einsatz. Sie enthalten einen großen Anteil an Gerbstoffen und ätherischen Ölen.

Walnussbaum
© Jesko Donst

Gerbstoffe wirken zusammenziehend und scheinen Insekten schlecht zu bekommen. Denn an Walnussbäume trauen sich kaum Fraßschädlinge heran. In der Naturheilkunde sorgen Auszüge aus Walnussblättern äußerlich angewendet dafür, dass leichte Hautentzündungen schneller abklingen. Die ätherischen Öle der Blätter unterstützen diesen Effekt. Sie hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen auf der Haut. Auch übermäßiges Schwitzen sollen Zubereitungen, die diese Öle enthalten, lindern können, wenn man sie auf die betroffenen Körperstellen aufträgt.

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Aber auch die Walnusskerne besitzen gesundheitliche Vorzüge. Sie enthalten neben Mineralien und Spurenelementen sowie Vitamin E auch Omega-3-Fettsäuren. Diese tragen erwiesenermaßen dazu bei, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde hält es für sinnvoll, im Rahmen einer gesunden Ernährungsweise, die wenig gesättigte Fettsäuren und Cholesterin enthält, täglich etwa 40 Gramm Walnüsse zu verzehren. Mehr sollte es jedoch nicht sein, da Walnüsse viele Kalorien besitzen.

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