Homöopathie ist etwas Besonders
Die Homöopathie wurde von gut 200 Jahren von dem Arzt Hahnemann entwickelt. Seitdem liefern sich begeisterte Anhänger
und erbitterte Gegner heftige Auseinandersetzungen über die Wirksamkeit dieser Heilmethode. Viele Schulmediziner halten
homöopathische Arzneimittel für Placebos, also für Scheinmedikamente ohne Wirkstoff, die nur durch die "Einbildungskraft" des
Patienten wirken. Juristisch gesehen wird die Homöopathie zu den "besonderen Therapieverfahren" gerechnet und muss den
heute üblichen wissenschaftlichen Vorstellungen nicht entsprechen.
Von ihren Anhängern wird die Homöopathie bei
vielen Krankheiten eingesetzt, vor allem aus dem Bereich der
Selbstmedikation. Anhänger und Gegner sind sich einig, dass bei
lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Krebs oder bakteriellen
Infektionen schulmedizinische Arzneimitteln angewendet werden
müssen.
"Ähnliches werde durch ähnliches
geheilt" heißt ein Grundprinzip der Homöopathie. Das
bedeutet anders herum: "Das was krank macht, soll auch
heilen." Zwei Beispiele: homöopathische Zubereitungen aus
Zwiebeln sollen gegen triefende Nasen helfen, andere aus Kaffee
gegen Schlaflosigkeit.
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