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Portrait der HIV-positiven Studentin Franziska

"Ich denke im Alltag gar nicht an HIV", sagt die HIV-positive Franziska. Sie fühle sich gut, erlebe keine Einschränkungen. Die Studentin nimmt zuverlässig ihre Medikamente, so dass seit einem halben Jahr die Viruskonzentration in ihrem Blut unter der Nachweisgrenze liegt.
© BZgA

Do. 01. Dezember 2011

HIV/AIDS: Prävention weiter ausbauen

Der Schutz vor HIV/AIDS und der Abbau von Diskriminierung HIV-positiver Menschen bleiben auch zukünftig die wichtigsten Mittel erfolgreicher Prävention. Darauf machen das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) und die Deutsche AIDS-Stiftung (DAS) anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember aufmerksam.

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"Deutschland hat eine der niedrigsten Neuinfektionsraten Europas", so Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. "Diese Entwicklung zeigt: Prävention wirkt. Wir sind erfolgreich, weil Staat und Bürger seit langem Hand in Hand zusammenarbeiten. Wichtig ist, dass wir die Menschen weiterhin gut über die Infektion, Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten informieren. Denn wer gut informiert ist, kann Risiken realistisch einschätzen und neigt nicht dazu, andere wegen irrationaler Ängste zu diskriminieren", erklärte Bahr.

Um Ängste und Vorurteile gegenüber HIV-Infizierten abzubauen und HIV/AIDS in unserer Gesellschaft weiterhin zu thematisieren, haben BMG, BZgA, DAH und DAS die bundesweite Kampagne zum Welt-Aids-Tag ins Leben gerufen. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto "Positiv zusammen leben. Aber sicher!". HIV-positive Menschen sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen mit der HIV-Infektion, geben so der Erkrankung ein Gesicht und regen zur Diskussion über HIV/AIDS an.

Insgesamt hat die Kampagne bereits mehr als 400.000 Menschen dazu motiviert, sich auf den Fanseiten der Kampagne in den sozialen Netzwerken und auf dem Kampagnenportal www.welt-aids-tag.de zu registrieren. Auch in diesem Jahr lädt das Portal zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember und darüber hinaus zu aktiver Beteiligung und zu Diskussionen ein. Insgesamt leben in Deutschland etwa 73.000 Menschen mit HIV und AIDS, darunter 59.000 Männer und 14.000 Frauen.

RF/BMG

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