Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Risikofaktoren für Diabetes unbekannt

Aktuelles

Großfamilie beim Sonntagsspaziergang

Sonntagspaziergang mit der Familie: Eine gute Maßnahme, sein Diabetesrisiko zu senken.
© AOK-Mediendienst

Mo. 14. November 2011

Welt-Diabetes-Tag: Nur wenige kennen die Risikofaktoren für Diabetes

Rund ein Drittel der Deutschen kennt weder Risikofaktoren noch mögliche Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus, der sogenannten Zuckerkrankheit. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des "Wissenschaftsjahres Gesundheitsforschung" zum Welt-Diabetes-Tag am 14. November. Die meisten Fälle von Typ-2-Diabetes wären jedoch durch Vorsorge vermeidbar.

Anzeige

Dass es zwei unterschiedliche Formen von Diabetes gibt, ist mehr als der Hälfte der Deutschen (57 Prozent) unbekannt, zeigte die Umfrage. Bei Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Typ-2-Diabetes gilt dagegen als Zivilisationskrankheit. Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren. Anders gesagt: Durch eine gesunde Lebensführung und Vorsorge verringert sich die Gefahr einer Erkrankung massiv. Umso alarmierender ist, dass rund ein Drittel der Deutschen keinen einzigen dieser Risikofaktoren kennt.

Die Wissenslücken in der Bevölkerung über die Volkskrankheit Diabetes sind also noch groß. "Eine wichtige Aufgabe der Diabetesforschung, ist es deshalb, die breite Bevölkerung über die mit der Erkrankung verbundenen Gefahren aufzuklären", sagt Professor Dr. Martin Hrabé de Angelis, Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Der Diabetes mellitus gehört mit schätzungsweise sechs Millionen behandelten Patienten und mit vermutlich ebenso vielen Menschen mit unerkanntem Diabetes oder einem hohen Risiko für diese Stoffwechselerkrankung zu den größten Volkskrankheiten in Deutschland.

RF

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Kinderkliniken müssen häufiger schließen

Viele Kliniken sind unterfinanziert und es fehlt an Arbeitskräften.

Jeder Vierte hat Angst vor Bienen

Fakten und Mythen rund um Bienen, Wespen, Hornissen und andere Insekten.

Wie sicher sind Bluttransfusionen?

Ab 2019 soll Spenderblut auch auf Hepatitis-E-Viren getestet werden.

Obst und Gemüse landen zu oft im Müll

Im Schnitt verschwendet jeder Europäer jährlich 14 Kilo Obst und Gemüse.

Tropische Zecken in Deutschland gefunden

Ein gefundenes Exemplar trug den Erreger des Zecken-Fleckfiebers in sich.

Geld zurück mit dem Grünen Rezept

Viele Krankenkassen erstatten die Kosten für rezeptfreie Medikamente.

Doping beim Fitness: Auch Frauen betroffen

Immer mehr Sportler nehmen herzschädigende Medikamente ein, um ihre Fitness zu verbessern.

Bauch-OP: Sterberate hängt von Klinik ab

Experten fordern, dass der Eingriff nur in zertifizierten Kliniken durchgeführt werden sollte.

Hitzschlag: Kein Paracetamol & Co

Fiebersenkende Medikamente sollten besser nicht eingenommen werden.

Teenager: Vorsorge J1 ist unbeliebt

Nur etwa jeder zweite Teenager nutzt die kostenlose Jugendgesundheitsuntersuchung.

Hitze im Büro macht vielen zu schaffen

Auch klimatisierte Räume empfinden viele als störend, wie eine Umfrage zeigt.

NAI vom 1.8.2018: Es liegt was in der Luft

Im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um Insekten, Pollen und erhöhte Ozonwerte.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen